Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil hat sich nach seiner Kehlkopf-Operation erstmals wieder persönlich auf Facebook zu Wort gemeldet. Der SPÖ-Politiker darf das Krankenhaus in Leipzig nun verlassen und die Heimreise ins Burgenland antreten.
"Endlich darf ich mich wieder ans Steuer setzen, heute geht es ab nach Hause ins Burgenland", schreibt Doskozil in seinem Posting. Den Umständen entsprechend fühle er sich "sehr gut" und merke "jeden Tag Fortschritte".
Der Landeshauptmann bedankt sich dabei besonders bei seiner Familie, seinem Regierungsteam und den vielen Unterstützern. Vor allem Ehefrau Julia sei ihm in den vergangenen Wochen eine "unglaubliche Stütze" gewesen.
Nach der Operation wolle er nun bewusst auf seinen Körper hören. "Auch wenn Geduld noch nie meine größte Stärke war, höre ich diesmal konsequent auf die Ärzte und nehme mir bewusst die Zeit, die es jetzt braucht", erklärt Doskozil. "Alles, was sich digital erledigen lässt, erledige ich weiterhin selbst – da funktionieren bereits eingeübte Abläufe mit meinem Regierungsteam und meinen Mitarbeitern reibungslos."
Der Landeshauptmann erklärte, dass so eine Phase möglicherweise auch den Blick auf das Wesentliche schärft: Verantwortung übernehmen, auf das Wichtige konzentrieren, nach vorne schauen – und nicht stehenbleiben und lamentieren. "Das gilt übrigens nicht nur für meinen Genesungsverlauf, sondern auch für die Politik", so Doskozil.
Zum Abschluss schrieb der SP-Politiker, dass er sich auf die baldigen persönlichen Gespräche freue. "Und für alle, die sich fragen, wie das dann klingen wird: Ein bisschen Geduld braucht es noch."