Mittelfinger-Affäre: Goalie gesperrt, fehlt gegen Rapid

Ferdinand Oswald beim Cup-Aus gegen Austria Lustenau.
Ferdinand Oswald beim Cup-Aus gegen Austria Lustenau.Bild: Screenshot
Wattens-Keeper Ferdinand Oswald wird nach seiner Mittelfinger-Geste an die gegnerischen Fans für zwei Spiele (eins davon bedingt) gesperrt. Obwohl er selbst angibt, sich "nur am Arsch gekratzt" zu haben.
Der Cup-Aufreger hat für Wattens-Keeper Ferdinand Oswald Konsequenzen! Der 29-Jährige hatte beim 4:5-Aus im Elfmeterschießen mit einer Mittelfinger-Geste in Richtung der Austria-Lustenau-Fans für Aufsehen gesorgt.

"Ich habe mich am Arsch gekratzt und es steht nirgendwo, dass das verboten ist", versuchte er sich in der "Tiroler Tageszeitung" in einer Erklärung. Doch diese nahm ihm der Strafsenat der Bundesliga nicht ab und sperrte ihn wegen unsportlichem Verhalten für zwei Spiele (ein Spiel davon bedingt).



CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Oswald wird dem Tabellenschlusslicht damit am Sonntag beim Frühjahrsauftakt bei Rapid fehlen. Die Lustenau-Fans kamen hingegen ungeschoren davon – auch wenn der Wattens-Torhüter schwere Vorwürfe gegen sie erhoben hatte. "Wir wurden bespuckt und es wurde versucht uns mit Fahnen zu schlagen", ärgerte er sich. "Und ich werde von meiner Siebenjährigen gefragt, was es heißt, wenn die Fans 'Oswald, du Hurensohn' schreien."







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