Im Sommer kennt das jeder: Eine Mücke summt im Schlafzimmer herum und wird kurzerhand an der Wand zerklatscht. Doch dann folgt die Ernüchterung - ein hässlicher Blutfleck prangt an der weißen Wand.
Besonders auf Raufasertapeten wird das Blut schnell aufgesogen, und der Fleck fällt auf der typisch weißen Wandfarbe besonders ins Auge.
Wie chip.de berichtet, ist schnelles Handeln das A und O. Wer bis zum nächsten Tag wartet, hat es deutlich schwerer, den eingetrockneten Fleck zu entfernen.
Bei frischen Flecken solltest du ein Mikrofasertuch oder Küchenpapier mit kaltem Wasser anfeuchten. Heißes Wasser ist tabu - es lässt das Blut gerinnen und sich noch stärker mit den Tapetenfasern verbinden.
Wichtig: Den Fleck nur vorsichtig abtupfen, niemals wischen. Sonst verschmierst du ihn und vergrößerst das Problem. Danach die Stelle sanft trocknen lassen.
Wer den Fleck nicht sofort behandelt hat, greift am besten zu reinem Alkohol oder Isopropanol. Dafür ein Tuch anfeuchten und den getrockneten Fleck vorsichtig abtupfen.
Bleiben trotz allem Rückstände zurück, hilft nur noch Deckweiß als Reparaturfarbe aus der Tube. Damit lassen sich die letzten Spuren einfach übermalen.
Wer solche Probleme in Zukunft vermeiden will, sollte beim Tapetenkauf auf die Wellensymbole achten. Drei Wellen bedeuten, dass die Tapete hochwaschbeständig ist und sogar mit Schwamm und Seife gereinigt werden kann.