Seit ihrer Gründung war die zehnköpfige Truppe bereits ordentlich beschäftigt. Bis Ende Juli wurden insgesamt 2.034 Einsätze und Vorfälle dokumentiert. Die Bilanz: 413 behördliche Aufträge, 214 Anzeigen und 168 Ermahnungen.
Allein im Juli rückte die Ordnungswache 433-mal aus – so oft wie noch nie. Seit April lagen die Monatswerte durchgehend bei mehr als 340 Einsätzen. Neben Kontrollen übernahm das Team unter anderem Briefzustellungen, Wohnsitzerhebungen und unterstützte Magistrat, Polizei sowie den Veterinärdienst.
In den kommenden Monaten wird der Ton schärfer: Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf achtlos weggeworfenen Zigarettenstummeln in Parks und auf Spielplätzen. Müllsünder müssen dabei jederzeit mit Kontrollen rechnen – die Mitarbeiter sind künftig auch in Zivil unterwegs.
Außerdem nimmt die Ordnungswache das Alkoholverbot am Kaiser-Josef-Platz sowie die neue Grünanlagen-Verordnung unter die Lupe. Diese verbietet unter anderem Grillen, Campieren und Rauchen auf Spielplätzen. Bei Verstößen drohen Strafen von bis zu 218 Euro.
"Wer sich an die Regeln hält, hat in ihr einen Partner – wer nicht, spürt die Konsequenzen", erklärt Sicherheitsreferent Gerhard Kroiß (FPÖ). Ordnungswache-Geschäftsführer Thomas Schwarzlmüller zeigt sich ebenfalls zufrieden: "Mein Team hat Ausbildung und Aufbau in Rekordzeit gestemmt. Die Welser können sich auf uns verlassen."