Wegen Inflation

Museumspreise explodieren – auch Schließtage angedacht

Teuerungs-Schock! Auch die Wiener Bundesmuseen sind der Inflation ausgeliefert. Die Ticketpreise wurden in fünf Jahren um bis zu 50 Prozent erhöht.
Wien Heute
26.01.2026, 15:49
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Aufregung im Kultur-Land Österreich! Mit Beginn des Jahres trifft die Wiener Bundesmuseen ein kräftiger Preisschock. Große Häuser wie die das Museum für Angewandte Kunst oder das Obere Belvedere haben die Preisschrauben für die Tickets ordentlich angedreht.

Eintrittspreise werden teurer

Im Kunsthistorischen Museum zahlen die Besucher 24 statt 22 Euro für ein Tagesticket. Das Obere Belvedere wird den Preis Ende März anheben. Kunstfans zahlen dann statt 19,50 Euro stolze 23 Euro. Im Museum für Angewandte Kunst ist es schon seit dem Ende des letzten Jahres teurer.

Das Ticket für Erwachsene kostet nun 19 Euro statt 16,50 – und somit stolze 15 Prozent mehr als davor. Auch die Kunst ist nicht vor der Inflation gefeit. Miet- und Personalkosten steigen, auch die Instandhaltung der Sammlungen kostet immer mehr. Dazu kommt, dass die Subventionen nicht valorisiert werden.

Teurere Tickets, weniger Öffnungstage

Der nächste Schock: Besucherinnen und Besucher sollen in Zukunft mehr Geld für kürzere Öffnungszeiten blechen. "Ein Szenario ist ein Schließtag mehr, ein anderes Szenario ist, dass wir über die Eintrittsgelder nachdenken und zum Beispiel auch den freien Eintritt für Kinder angehen müssen", sagt NHM-Chefin Vohland im ORF.

Kleiner Trost für Junge

Weiterhin günstig bleibt es für alle Besitzer der Bundesmuseen-Card. Für eine einmalige Zahlung von 99 Euro können alle Bundesmuseen ein Jahr lang nach Belieben besucht werden. Noch günstiger ist es für alle Kinder und Jugendlichen bis 19 Jahre. Und trotz Inflation und Kostendruck steht fest: "Der freie Eintritt für Besucher:innen unter 19 Jahren bleibt weiterhin bestehen", wie das Kunsthistorische Museum gegenüber "Heute" versichert.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 26.01.2026, 17:07, 26.01.2026, 15:49
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