Angst vor Weihnachten

"Muss bei Geschenken sparen" – Teuerung belastet Mutter

Die Preissteigerungen belasten viele Wienerinnen und Wiener. Gerade in der Vorweihnachtszeit sind die Sorgen groß, vor allem für die mit Kindern.
Jana Stanek
22.11.2025, 19:15
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Für viele reicht das Geld am Ende des Monats nicht mehr. Sandra P. (Name von der Redaktion geändert, Anm.) ist eine davon. Mit ihrer kleinen Tochter kauft sie regelmäßig im Sozialmarkt in der Ullreichgasse 13 (Wien-Donaustadt) ein – nur so ist das Leben für sie noch leistbar. Weihnachten hat die 37-Jährige bereits im Kopf: "Ich muss überlegen, ob wir wieder so viele Geschenke kaufen können", gibt sie zu.

Kaum Geld für Spielsachen

Miete, Energiekosten, Lebensmittel – besonders die Teuerungen in diesen Bereichen spürt Sandra stark. Was sie besonders schade findet: Für ihre Tochter kann sie immer weniger Spielsachen kaufen, denn Essen und Wohnen haben Priorität. "Es ist überhaupt alles teurer geworden, es ist sehr schwer", sagt sie.

Am Ende des Monats bleibt ihr deutlich weniger übrig als noch vor einigen Jahren. "Es geht einfach nicht mehr, mehrere Spielzeuge auf einmal zu kaufen", bedauert die Wienerin. Auch im Sozialmarkt ist ihre kleine Tochter dabei und darf ein bisschen durch die Regale schmökern. Für größere Ausgaben steht jedoch kein Geld zur Verfügung.

Angst vor Weihnachten

Wie viele Geschenke Sandra P. heuer besorgen kann, weiß sie noch nicht. "Man muss ja auch die Miete bezahlen." Es geht sich einfach nicht aus: SIe kann nicht gleichzeitigi für leuchtende Kinderaugen und bezahlte Rechnungen sorgen. Das Einzige, das etwas hilft: die Preise in verschiedenen Supermärkten zu vergleichen. "Einen wirklichen Unterschied macht das aber auch nicht", gibt sie zu.

{title && {title} } JS, {title && {title} } 22.11.2025, 19:15
Jetzt E-Paper lesen