Straßenumfrage

"Muss im Sozialmarkt einkaufen"– Preise belasten Wiener

Die Teuerung ist derzeit das Top-Thema der Österreicher. Zahlreiche Menschen müssen bereits am Existenzminimum leben.
Newsdesk Heute
09.09.2025, 07:50
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Laut einer aktuellen "Heute"-Umfrage sehen die Menschen in Österreich die Teuerung mittlerweile als drängendstes Problem des Landes – noch vor Themen wie Migration oder Klimaschutz. Auch auf Wiens Straßen ist der Unmut darüber spürbar: Viele Menschen kämpfen mit gestiegenen Preisen für Lebensmittel, Mieten oder Energie.

"Heute" hat bei der U-Bahn Station Johnstraße nachgefragt: Wie sehr belastet die Teuerung den Alltag wirklich?

„Es ist ein Wahnsinn, das ist eine große Belastung!“
Martin, 63hat am Ende des Monats oft kein Geld mehr

>> Im Video: So stark leiden die Wiener unter der aktuellen Teuerung

"Irgendwas muss sich ändern"

"Mir geht’s nicht so gut. Man muss jeden Euro drei Mal umdrehen – viel bleibt nicht übrig", erzählt Dani, die durch die steigenden Preise zunehmend unter Druck gerät.

Auch Martin kämpft mit der Teuerung: "Wenn ich einkaufen gehe, suche ich immer nach Aktionen und schaue, wo es am billigsten ist. Was anderes geht nicht" sagt er ins "Heute"-Mikro. Sogar beim Futter für seine Katze muss er genau auf den Preis achten. Am Ende des Monats kann er sich oft nur noch Trockenfutter für sein Haustier leisten.

Ich muss immer mehr auf Aktionen schauen und im Sozialmarkt einkaufen, sonst geht's nicht – selbst mit einem normalen Verdienst bei einem Vollzeitjob", erzählt auch Jakob.

Eines zeigt die Straßenumfrage deutlich: Die Teuerung belastet inzwischen fast alle – und der Ruf nach Veränderung wird immer lauter. "Irgendwas muss sich ändern, sonst haben wir immer wieder dieses Thema", bringt es Manuel auf den Punkt.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 09.09.2025, 09:12, 09.09.2025, 07:50
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