Obduktion angeordnet

Mutter soll eigenes Kind (1) getötet haben – Festnahme

Eine Familientragödie ereignete sich am Mittwoch in Groß Gerungs. Ein kleiner Bub ist tot, unter Tatverdacht: Die eigene Mutter (29).
Erich Wessely
19.02.2026, 10:34
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Der Schock in der Stadtgemeinde im nordwestlichen NÖ sitzt tief: In Groß Gerungs (Bezirk Zwettl) ist am Mittwoch ein erst 15 Monate alter Bub tot in einer Wohnung aufgefunden worden. Die 29-jährige Mutter steht im Verdacht, das Kind getötet zu haben. Laut derzeitigem Ermittlungsstand dürfte die Frau danach versucht haben, sich selbst zu töten.

Die Staatsanwaltschaft Krems ordnete eine Obduktion des Kindes an. Die Mutter erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Ihr Zustand ist "stabil", wie es seitens der Exekutive gegenüber "Heute" heißt. Die Frau konnte vorerst aber noch nicht einvernommen werden.

Reanimationsversuche schlugen fehl

Das leblose Kind und die schwer verletzte Frau wurden am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr vom Vater des Buben entdeckt. Er verständigte umgehend die Einsatzkräfte. Trotz Reanimationsversuchen durch die Rettungskräfte konnte dem Kind nicht mehr geholfen werden.

Frau konnte noch nicht einvernommen werden

Die Mutter wurde mit schweren Schnittverletzungen zunächst in kritischem Zustand ins Spital eingeliefert. In den nächsten Tagen soll die Frau einvernommen werden – die Festnahme erfolgte im Krankenhaus. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Abschiedsbrief aufgesetzt

Laut "Kurier" hatte sich die Frau "mit einer Rasierklinge tiefe Wunden am Hals zugefügt. Zuvor hatte die 29-Jährige einen Abschiedsbrief aufgesetzt".

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In der Regel berichten wir nicht über Selbsttötungen - außer, Suizide oder Suizidversuche erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn du unter Selbstmord-Gedanken, oder Depressionen leidest, dann kontaktiere die Telefonseelsorge unter der Nummer 142, täglich 0-24 Uhr.
TelefonSeelsorge – Notruf 142
Kriseninterventionszentrum: 01/4069595

Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen laufen. Weitere Erkenntnisse erhofft sich die Staatsanwaltschaft von der angeordneten Obduktion. Das Landeskriminalamt Niederösterreich ermittelt, Spurensicherungen sowie erste Befragungen im Umfeld der Familie wurden durchgeführt.

In der Gemeinde in Niederösterreich herrscht große Betroffenheit, wie auch der Bürgermeister, Christian Laister, mitteilte.

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