Nach Abgang von Koller: ÖFB großer FIFA-Sieger

Marcel Koller übergibt das ÖFB-Team auf Rang 39 der FIFA-Rangliste.
Marcel Koller übergibt das ÖFB-Team auf Rang 39 der FIFA-Rangliste.Bild: GEPA-pictures.com
Österreichs Fußball-Nationalteam machte im FIFA-Ranking einen Mega-Sprung auf Platz 39. Plus: Boss Leo Windtner gibt Einblicke in die Teamchefsuche.

Das rot-weiß-rote Nationalteam ist wieder im Aufwind – zumindest auf sportlicher Ebene! Nach den WM-Quali-Siegen gegen Serbien (3:2) und Moldawien (1:0) verbesserten sich die ÖFB-Kicker im FIFA-Ranking von Rang 57 auf Platz 39, flankiert von Serbien und Bosnien. Keiner anderen Top-80-Nation gelang ein Plus von 18 Rängen. Sprich: Österreich ist in der aktuellen Weltrangliste der große Sieger.

Und das ausgerechnet während des Abgangs von Teamchef Marcel Koller. Der Vertrag des Schweizers wurde nach dem Verpassen des WM-Tickets nicht verlängert. Selbst das Intervenieren einiger Stammspieler, die sich für einen Verbleib des 56-Jährigen stark machten, blieb erfolglos.

Kapitän Baumgartlinger machte Druck

Neo-Sportdirektor Peter Schöttel ist beauftragt, bis 30. Oktober einen Nachfolger zu installieren. Dass in der Causa rasch Nägel mit Köpfen gemacht werden, ist auch ein Verdienst von Julian Baumgartlinger. Der ÖFB-Kapitän deponierte im Namen der Mannschaft bei Boss Leo Windtner den Wunsch, den kommenden November-Lehrgang in Spanien und den Test gegen Uruguay (14. November) bereits unter dem künftigen Cheftrainer zu absolvieren.

"Es ist besser, klare, kompakte Entscheidungen herbeizuführen", sagt Windtner. "Je länger die Wartezeit, desto größer die Spekulationen."

So verläuft die Teamchef-Suche

Erste Namen wie Thorsten Fink oder Franco Foda machen längst die Runde. "So etwas lässt sich nicht geheim halten", gesteht Windtner. Von ursprünglich 20 Kandidaten sind sieben in der engeren Auswahl. Mit diesen werden Schöttel und "Leute aus der Administration" (Copyright Windtner) Gespräche führen.

Die Ergebnisse werden danach einer "Task Force", bestehend aus Windtner, ÖFB-Generalsekretär Thomas Hollerer, ÖFB-Wirtschaftsboss Bernhard Neuhold sowie Bundesliga-Vertreter Markus Kraetschmer, vorgelegt. Am Ende muss noch das Präsidium den finalen Kandidaten absegnen.

(ee)

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