"Es war ein langer Kampf"

Nach Behörden-Ärger kann Frau Kosmetik-Studio öffnen

Gewissenhaft erlernte Aleksandra R. aus NÖ das Handwerk der Haarentfernung mittels Diodenlaser. Doch ein Formalfehler ließ ihren Traum fast platzen.
Erich Wessely
31.03.2026, 05:15
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Aleksandra R. (37) aus Gänserndorf-Süd ist verheiratet und zweifache Mutter. Neben ihrem Vollzeitjob bei der Stadt Wien wollte sie sich zusätzlich noch ihren Traum eines eigenen Kosmetik-Studios erfüllen.

"Ich bin enorm begeistert von Technik in Kombination mit Kosmetik. Menschen – mich eingeschlossen – nach einer Behandlung so zufrieden und glücklich zu sehen, hat mich motiviert, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen", so R. zu "Heute".

Das vollumfängliche Schönheitspflege-Gewerbe sei nie ihr Ziel gewesen, sie wollte sich auf das Gebiet der "Kosmetik, eingeschränkt auf Haarentfernung mittels Diodenlaser" spezialisieren.

Antrag bei BH eingereicht

Von der Firma MTech erfuhr sie Unterstützung, sie machte die Ausbildung, reichte Ende 2025 den Antrag online bei der Bezirkshauptmannschaft ein: "Leider konnte man hier nicht die Ergänzung ,mittels Diodenlaser‘ sondern nur ,Laser‘ auswählen."

Ihr Antrag wurde abgeschmettert, monatelanges Bangen, eine Arbeitsprobe vom Privatgutachter folgten, auch das NÖ Landesverwaltungsgericht gab ihrer Beschwerde nicht statt.

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Studio "Afrodita-Royale" jetzt eröffnet

Erst über einen neuen, persönlichen Antrag bei der BH wurde schließlich ihr Gewerbe genehmigt. Ihr liebevoll im Haus eingerichtetes Studio "Afrodita-Royale" konnte Aleksandra R. nun endlich eröffnen: "Es war ein langer Kampf, aber ich bin hartnäckig geblieben."

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