Wegen des Iran-Kriegs

SPÖ-Hergovich alarmiert: "NÖ-Krisengipfel notwendig"

"Ein Land muss hier tun, was ein Land tun kann“, sagt der SPÖ Niederösterreich Chef Sven Hergovich. Die Vorbereitungen seien mangelhaft.
Niederösterreich Heute
30.03.2026, 17:29
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SPÖ Niederösterreich-Chef und Landesrat Sven Hergovich schlägt Alarm: Die Vorbereitungen auf die Auswirkungen des Iran-Kriegs seien mangelhaft.

„Während international und national bereits zahlreiche Vorkehrungen für die Auswirkungen des Iran-Kriegs getroffen werden, ist in Niederösterreich noch nicht viel geschehen. Dabei warnen uns zahlreiche Analysten bereits vor dramatischen Auswirkungen in wenigen Wochen, wenn sich die Versorgungslage aus der Golfregion nicht bessert", so Hergovich.

Und weiter: "Hier gilt es, rasch in einem landesweiten Schulterschluss die politischen Parteien, Sozialpartner und wichtige Akteure wie die Verkehrsbetriebe oder den Flughafen an einen Tisch zu bringen. Ziel muss eine rechtzeitige Information und Vorbereitung der nö. Bevölkerung auf den Krisenfall sein. Ein Land muss hier tun, was ein Land tun kann“, sagt der SPÖ-Niederösterreich-Vorsitzender.

"Auch einfache Maßnahmen unterblieben"

Leider seien "auch einfache Maßnahmen bisher unterblieben. Mikl-Leitner und Landbauer verschwenden wertvolle Zeit in einem unproduktiven Streit mit sich selbst, statt sich gemeinsam mit unseren Nachbarn auf einen möglichen Krisenfall vorzubereiten. Landeshauptfrau Mikl-Leitner hätte längst einen Krisenstab einrichten können, Landbauer beispielsweise die Landestankstellen öffnen können. Das Land hätte auf seinen Plattformen über Energiesparmöglichkeiten informieren können. Eine Krisenplanung für den Fall von Versorgungsengpässen gehört aufgesetzt, und es braucht unsere gemeinsame Anstrengung, um die Merit Order sofort zu beenden".

Umso mehr eile nun die Zeit, aktiv zu werden. "Die SPÖ Niederösterreich und ich sind jederzeit bereit, unsere Expertise hier für die Landsleute einzubringen. Niederösterreich hat eine großartige und solidarische Bevölkerung, die sich eine Politik verdient, die bereit ist zu handeln", so Hergovich.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 30.03.2026, 17:37, 30.03.2026, 17:29
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