Am Vormittag um kurz vor 11.30 Uhr kam es in Steinbach (Bez. Vöcklabruck) zur Tragödie: Rund 300 Meter vom Ufer entfernt krachte die Propellermaschine des Typs "P2002JF Sierra" in den See.
Augenzeugen berichteten, dass der Flieger unmittelbar nach dem Aufschlag in dem Gewässer versank. Das Wrack konnte vorerst nicht gehoben werden. Aber: Die Einsatzkräfte lokalisierten es in einer Tiefe von zirka 160 Metern.
Am Nachmittag wurde alles unternommen, das Flugzeug zu bergen. Wenn das nicht möglich ist, müsse spezielles Gerät angefordert werden, so die Polizei-Pressestelle zu "Heute".
Unterdessen hat das Landeskriminalamt Oberösterreich die Ermittlungen übernommen. Dem Vernehmen nach hat ein Fluglehrer die Maschine in Gebrauch genommen.
Meldungen, wonach sich zwei aus Deutschland stammende Personen an Bord befanden, konnte die Polizei nicht bestätigen. Das Bittere: "Es ist nicht davon auszugehen, dass jemand überlebt hat."