Der Großeinsatz am Attersee dauerte auch am Nachmittag an. Seit etwa 11.30 Uhr suchten die Einsatzkräfte nach dem Flugzeug und Insassen. Die meisten alarmierten Feuerwehren sowie die Wasserrettung befanden sich weiterhin vor Ort.
Während die Suche auf und unter Wasser lief, rückte auch die drohende Umweltverschmutzung in den Fokus. Die Feuerwehr errichtete großflächige Ölsperren im See. Damit sollen ausgetretene Betriebsstoffe aufgefangen und eine weitere Ausbreitung möglichst verhindert werden.
Ein Erstsonargerät hatte zuvor wie berichtet in relativ großer Tiefe Gegenstände wahrgenommen. Ob es sich dabei tatsächlich um das abgestürzte Flugzeug handelt, konnte die Polizei gegenüber "Heute" vorerst nicht bestätigen.
Die Stelle des Attersees ist dort – zwischen Steinbach und Weißenbach – rund 100 Meter tief. Auch Tauchroboter und Sonargeräte sind deswegen aktuell im Einsatz.
Laut Zeugenaussagen waren bei dem Absturz keine Boote oder Schwimmer im Wasser – mehr Unfallbeteiligte dürfte es also laut aktuellem Stand nicht geben. Aus Daten von Flightradar24 geht jedenfalls hervor, dass es sich um eine zweisitzige Tecnam P2002JF Sierra handeln dürfte, die in Salzburg gestartet war. Offiziell bestätigt ist das noch nicht.
Vor Ort kursiert laut Bericht der "OÖN" das Gerücht, dass die Maschine bei einem Ausbildungsflug verunglückt sein könnte. Eine Spur soll zu einer Flugschule im Großraum Salzburg führen. Auf Nachfrage der Zeitung wollte man sich dort allerdings nicht äußern: "Wir dürfen keine Auskunft geben. Wiederhören."