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Nach Hass gegen Cosmó: ORF-Direktorin meldet sich

Die Debatte rund um ESC-Anwärter Cosmó reißt nicht ab. Nach Online-Attacken gegen den 19-Jährigen melden sich immer mehr prominente Stimmen zu Wort.
Heute Entertainment
25.02.2026, 22:40
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Seit seinem Sieg beim österreichischen ESC-Vorentscheid "Vienna Calling – Wer singt für Österreich?" steht Cosmó im Mittelpunkt. Allerdings nicht nur wegen seines Songs "Tanzschein", mit dem er Österreich beim Eurovision Song Contest vertreten wird. Eine massive Hasswelle im Netz überschattet seit Tagen seinen Triumph.

Nachdem sich bereits ORF-Generaldirektor Roland Weißmann öffentlich hinter den 19-Jährigen gestellt und die persönlichen Angriffe klar verurteilt hatte, folgt nun ein weiteres Signal aus der ORF-Führungsetage.

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Auch ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz positioniert sich – wenn auch ohne viele Worte. In ihrer Instagram-Story postete sie einen eigenen "Tanzschein". In Anlehnung an das Single-Cover von Cosmó zeigt sie quasi ihren persönlichen Ausweis, der sie symbolisch "zum Tanzen berechtigt".

Ein simples Bild – aber eine klare Botschaft.

Gerade in einer Situation, in der Cosmó mit teils massiven Anfeindungen konfrontiert ist, wirkt diese Geste wie ein bewusst gesetztes Zeichen der Solidarität. Keine lange Erklärung, keine Diskussion, sondern Unterstützung durch Symbolik.

Der "Tanzschein" von Stefanie Groiss-Horowitz.
Screenshot

Die Debatte um den jungen ESC-Vertreter zeigt einmal mehr, wie schnell sich Euphorie in digitale Empörung verwandeln kann. Kritik an Song oder Performance gehört zum Wettbewerb dazu. Persönliche Angriffe gegen einen 19-Jährigen jedoch nicht.

Mit dem "Tanzschein" macht die ORF-Programmdirektorin deutlich: Der Sender steht hinter seinem Act. Und manchmal sagt ein Bild tatsächlich mehr als viele Worte.

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