Am kommenden Freitag, den 20. Februar ist es so weit: Bei "Vienna Calling" entscheidet sich, wer im Mai für Österreich beim Eurovision Song Contest in Wien antritt. 12 Künstler sind noch im Rennen, alle haben den gleichen Traum: Österreichs-ESC-Star 2026 zu sein. Zum ersten Mal seit 10 Jahren, kann jeder von zu Hause aus mitbestimmen, wem das goldene Ticket überreicht werden soll.
In der Live-Show präsentieren die ESC-Anwärter ihre Songs – die musikalische Vielfalt ist riesig: Von Deutsch über Englisch, bis zum Tiroler Dialekt; von Pop und Rap bis Soul – es ist alles mit dabei. Moderiert wird "Vienna Calling" von Alice Tumler und Cesár Sampson – und die beiden sind sich einig: Es gab selten so starke Kandidaten wie heuer. Andere Länder "würden sich wünschen, so viel Auswahl zu haben," ist Sampson überzeugt.
Die Entscheidung fällt nach ESC-Vorbild: Wie beim Mega-Event im Mai, entscheidet sowohl eine Fachjury, als auch das Publikum – und zwar jeweils zur Hälfte. Eine 43-köpfige internationale Fachjury bewertet die Generalproben, das TV-Publikum stimmt am Showabend telefonisch ab.
In der Jury sitzen neben heimischen Medien- und Musikprofis wie ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz oder Ö3-Redakteur Max Bauer, auch internationale Namen wie Sängerin und Songwriterin Shari Short, die schon für Ariana Grade Lieder geschrieben hat, oder ESC-Siegerin Jamala, die 2016 den für die Ukraine gewonnen hat.
Anna-Sophie, Bamlak Werner, Cosmó, David Kurt, Frevd, Julia Steen, Kayla Krystin, Lena Schaur, Nikotin, Philip Piller, Reverend Stomp und Sidrit Vokshi kämpfen um das ESC-Ticket - einer von ihnen wird im Mai in Wien auf der größten Live-Bühne der Welt stehen.