Nach Kessel-Derby: Polizei will Cup-Finale im Happel

Die Erinnerung an das Skandal-Derby und die Einkesselung der Rapid-Fans ist frisch. Die Wiener Polizei wünscht sich ein Cup-Finale auf neutralem Boden.
Rapid zitterte sich im Elfer-Krimi gegen den LASK ins Cup-Finale, folgt Red Bull Salzburg ins Endspiel. Der Fight um den Pokal sorgt bereits im Vorfeld für ordentlich Zündstoff.

Das Match findet am 1. Mai nämlich ausgerechnet im Stadion des erbitterten Rivalen Austria Wien statt. So lautet zumindest der ursprüngliche Plan.



CommentCreated with Sketch.5 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Am Tag nach den Halbfinals herrscht aber Verwirrung. Die Stadt Klagenfurt bietet sich als Ausweich-Standort an. Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (SP) will das Event in den Süden verlegen.

Aus dem Rapid-Umfeld ist zu vernehmen, dass man sich eine Verlegung ins neutrale Happel-Stadion wünsche.

Die Austria gibt sich auf "Heute"-Anfrage offen, das Spiel abzugeben. Der Ball liege allerdings beim ÖFB.

Sowohl Rapid als auch die Austria zittern wohl vor Szenen wie jenen rund um das Wiener Derby im Dezember, als Rapid-Fans stundenlang am Verteilerkreis von der Polizei eingekesselt wurden.

Der Fall beschäftigte auch das Parlament, Innenminister Herbert Kickl beantwortete eine Anfrage zur Causa.



Die Wiener Polizei möchte sich neuen Wirbel ersparen. "Heute" fragte am Donnerstag nach: "Vom Sicherheitsaspekt her wäre eine Verlegung ins Happel-Stadion zu befürworten."

Man habe die Lehre aus dem Derby gezogen, sagt ein Sprecher. (SeK)

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