Schwere Zeit für Starkoch

Nach Krebs-Diagnose: Günther Jauch bot Lafer Hilfe an

Die Chemotherapie kostet Johann Lafer derzeit viel Kraft. Jetzt spricht er offen über die Behandlung, prominente Unterstützung und seinen Kampfgeist.
Heute Entertainment
24.06.2026, 10:52
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Die Chemotherapie fordert dem österreichischen Starkoch Johann Lafer derzeit alles ab. Dennoch versucht er, seinen Alltag so normal wie möglich weiterzuführen. Für den 68-Jährigen ist Beschäftigung dabei ein wichtiger Anker. "Das tut mir gut, weil es mich vom wesentlichen Problem ablenkt. Je mehr Zeit man hat, desto mehr denkt man darüber nach," sagt er gegenüber "BILD".

Doch der Steirer sieht das nicht als Flucht in die Arbeit – vielmehr hat er zahlreiche Termine gestrichen und konzentriert sich nur noch auf Projekte, die ihm wirklich wichtig seien. Selbst private Einladungen oder Geburtstagsfeiern lässt er derzeit viele aus.

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Prominente Unterstützung

Umso mehr berührt ihn die Unterstützung, die er seit Bekanntwerden seiner Diagnose erfährt. Zahlreiche Wegbegleiter meldeten sich bei ihm - darunter auch prominente Freunde. "Günther Jauch, Johannes B. Kerner, Marcel Reif, Joko Winterscheidt – sie alle haben von Anfang an geschrieben und gesagt: 'Johann, wenn du etwas brauchst, wir helfen dir'," erzählt der TV-Koch.

"Die Chemo ist sehr anstrengend"

Trotz des großen Rückhalts bleibt die Behandlung eine enorme Belastung. "Zurzeit bin ich schon ein bisschen angezählt, weil die Chemo sehr anstrengend ist," gesteht er offen.

Aufgeben kommt für ihn dennoch nicht infrage. Schon kommende Woche steht der nächste berufliche Termin an: Lafer reist nach San Diego. Seinen Humor hat er dabei nicht verloren. "Da muss ich ja nur sitzen und schauen, ob das Essen gut ist," scherzt er.

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