Nach Öffnung: Kein einziger Corona-Fall in Gastronomie

Die Gastronomie öffnete am Montag in Vorarlberg wieder.
Die Gastronomie öffnete am Montag in Vorarlberg wieder.picturedesk.com
Die Inzidenz in Vorarlberg hat sich seit der Gastro-Öffnung fast verdreifacht. Trotzdem sind auf Restaurants null Corona-Fälle zurückzuführen. 

Während im Osten sogar der Handel zu hat, können die Vorarlberger für Bier und Speisen die Gastronomie besuchen. Und das bereits seit 15. März, indoor und outdoor. In diesen vier Wochen stieg die Inzidenz im Ländle von 59 auf über 170. Hatte man zur Öffnungnoch einen Abstand von 150 auf das zweitbeste Bundesland, hat man nun sogar die Steiermark und das Burgenland überholt.

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Auf die Gastronomiesei das aber nicht zurückzuführen, sagt Tourismus-Spartenobmann Markus Kegele dem "ORF Vorarlberg": "In der Gastronomie hat es bislang noch keinen einzigen Fall einer Coronavirus-Ansteckung gegeben. Das ist eine außerordentlich erfreuliche Erkenntnis."

Vorbildliches Handeln

Die Regeln sind ähnlich wie im Rest Österreichs in den Sommermonaten, erweitert um eine Testpflicht. "Nur Getestete haben Zugang in die Gastronomie, dazu kommt das Tragen der FFP2-Maske, der Abstand im Sitzbereich ist immer noch auf zwei Meter geregelt, es gibt im Inneren keinen Stehbereich und Mitarbeitende sind ebenfalls getestet und tragen bei Gästekontakt den Mund-Nasen-Schutz", so Kegele.

Kontrollieren müssen das die Betriebe selbst. Doch diese spielen außerordentlich gut mit, 99 Prozent der Überprüfungen durch die Polizei würden keinen Anlass für Beanstandungen bieten.

"In Vorarlberg konnten wir durch die Öffnung der Gastronomie ein Stück Lebensfreude zurückgewinnen", sagt auch Mike Pansi, Obmann der Fachgruppe Gastronomie. Das Ländle sei deswegen bereits weltweit zum Best Practice Beispiel avanciert. 

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