Schock nach Pension

Nach OP Bein weg – Mann bekam nur 206 Euro Pflegegeld

Drama in Kärnten! Nach einer Operation verlor ein Pensionist (66) ein Bein. Nun kämpfte der Mann um ein höheres Pflegegeld.
Newsdesk Heute
18.05.2026, 17:32
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Das Leben eines 66-jährigen Kärntners hat sich nach einer Routineoperation auf einen Schlag verändert. Kurz nach seiner Pensionierung verlor der alleinlebende Mann ein Bein und ist seitdem auf einen Rollstuhl angewiesen.

Seitens der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) wurde dem Kärntner lediglich Pflegestufe 1 zugesprochen. Somit konnte er monatlich mit 206,20 Euro rechnen. Für den Pensionisten stellte dies eine finanzielle Katastrophe dar, denn alleine für "Essen auf Rädern" muss er über 150 Euro pro Monat bezahlen, berichtet die "Kleine Zeitung".

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Anwalt schaltete sich ein

Des Weiteren sorgen die Kosten für den mobilen Pflegedienst für Sorgenfalten bei dem Pensionisten. Zumindest bei der behindertengerechten Einrichtung seiner Wohnung erhielt der 66-Jährige finanzielle Unterstützung seitens des Vereins "Kärntner in Not".

Den Mitarbeitern fiel dabei auch die niedrige Pflegestufe des Mannes auf. Der darauffolgende Bericht der "Kleinen" führte dazu, dass sich auch Behindertenanwalt Martin Kahlig in der Causa einschaltete. Für ihn sei Pflegestufe 1 in diesem Fall zu niedrig.

Durch die Hilfe des Anwalts wurde die Pflegestufe 2 anerkannt. Somit bekommt der Pensionist, der sein ganzes Leben lang gearbeitet hatte, nun wenigstens 380,30 Euro pro Monat. Der Kärntner zeigte sich über die 170 Euro mehr im Monat dankbar. Er könne sich so mehr Pflege leisten. Auch ein Teil des Pflegegeldes werde nun rückwirkend nachgezahlt, hieß es in dem Bericht.

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