Nächstes Bundesland setzt auf strengere Corona-Regeln

In Salzburg ist der Ansturm aufs Impfen ohne Anmeldung groß. Das macht auch Sinn, denn Teile des Landes setzen wieder auf schärfere Corona-Regeln.
In Salzburg ist der Ansturm aufs Impfen ohne Anmeldung groß. Das macht auch Sinn, denn Teile des Landes setzen wieder auf schärfere Corona-Regeln.FRANZ NEUMAYR / APA / picturedesk.com
Wegen der anhaltend ungünstigen Corona-Entwicklung setzt das nächste Bundesland wieder auf strengere Corona-Regeln. Was hier nun gelten wird. 

Schon die Bundeshauptstadt Wien weigerte sich, die großen Lockerungsschritte bezüglich Ende der Maskenpflicht mitzugehen. Auf Grund von steigenden Infektionszahlen setzt mit Salzburg nun auch ein weiteres Bundesland auf strengere Regeln.

Wie am Donnerstag bekannt wurde, sollen hier punktuell Verschärfungen vorgenommen werden. Betroffen sind Unken, Lofer und St. Martin bei Lofer (alle Pinzgau) sowie Großarl (Pongau). Durch diese sollen in der kommenden Woche möglichst viele bislang Ungeimpfte zur Immunisierung motiviert werden. 

FFP2-Pflicht angekündigt

In Großarl soll laut Angaben der APA im Handel wieder eine FFP2-Maskenpflicht gelten. Die entsprechende Verordnung wurde für Freitag angekündigt. Gleichzeitig kündigt auch die Polizei strengere Kontrollen bei der Einhaltung der aktuellen Maßnahmen im Bereich der Nachgastronomie und im Veranstaltungsbereich an – Stichwort 3G-Regel. Das betrifft offenbar vor allem den Pinzgau, der eine ungünstige Entwicklung zu verzeichnen hat. 

In Unken wurde auf Grund der aktuellen Lage der für Sonntag geplant gewesene Kirtag abgesagt. Das Land appelliert an Veranstalter, die Inzidenzen in ihren Gemeinden oder Bezirken im Auge zu behalten und Veranstaltungen gegebenenfalls abzusagen. In Unken sind aktuell 20 Personen von einem Cluster betroffen. Zusammen mit dem Cluster in Kaprun, laut Landesangaben ist dieser unter Kontrolle, befinden sich momentan gar rund 500 Personen in Isolation. 

Laut AGES-Daten lag die Sieben-Tage-Inzidenz im Bundesland Salzburg mit Stand Donnerstagfrüh bei 72,8 – das ist deutlich mehr als der Österreich-Schnitt von 28,3.

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