Der Iran-Krieg zeigt sich jetzt auch in Schwechat. Wie die Flughafen Wien AG am Donnerstag mitteilt, kamen im März aus dem Nahen und Mittleren Osten nur noch 6.809 Flugreisende an oder flogen ab. Das ist ein Minus von 90,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Ganz anders schaut es beim Fernen Osten aus: Dort legte die Zahl der Passagiere hingegen kräftig zu. 67.027 Reisende bedeuteten ein Plus von 41,5 Prozent gegenüber März 2025.
Trotz des massiven Einbruchs aus Nahost konnte der Flughafen Wien insgesamt leicht zulegen. Im März wurden in Schwechat knapp 2,3 Millionen Passagiere gezählt, das entspricht einem Plus von fast zwei Prozent.
Der Flughafen verweist darauf, dass der Nahost-Konflikt seit Ende Februar 2026 zu Einschränkungen im Flugverkehr der Region führt. Das wirke sich derzeit dämpfend auf die Entwicklung in Wien aus. An den Erwartungen für das Gesamtjahr hält das Unternehmen vorerst aber fest. Die Prognose für Verkehr und Finanzen bleibt unverändert.
Auffällig ist dabei ein Detail: Der Zuwachs am Standort Wien hängt laut Flughafen auch mit Zwischenlandungen von Air India zusammen.
Die Maschinen tanken in Wien auf, die Passagiere bleiben dabei aber an Bord. Es geht also um sogenannte Transitpassagiere, die gar nicht regulär in Österreich einreisen.