"An alle großen NATO-Fans"

NATO-Krise – Trump spricht jetzt endgültig Klartext

Spätestens seit den US-Drohungen gegen Grönland ist die Zukunft der NATO ungewiss. Am Mittwoch äußerte sich Donald Trump dazu mit klaren Worten.
Newsdesk Heute
07.01.2026, 17:45
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"Wir brauchen Grönland mit Blick auf die nationale Sicherheit", sagte US-Präsident Donald Trump am Sonntag. Und wie soll das gelingen? Eine Sprecherin des Weißen Hauses klärte auf: "Der Präsident und sein Team erörtern eine Reihe von Optionen, um dieses wichtige außenpolitische Ziel zu erreichen, und selbstverständlich steht dem Oberbefehlshaber der Einsatz des US-Militärs jederzeit als Option zur Verfügung."

"Das wäre das Ende der NATO"

Gegenüber dem Fernsehsender TV2 fand die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen deutliche Worte: "Wenn die Vereinigten Staaten beschließen, ein anderes NATO-Land militärisch anzugreifen, dann hört alles auf." Damit meint Frederiksen ein Ende des Militärbündnisses.

Ähnlich äußerte sich der Sicherheitsexperte Nico Lange: "Eine militärische Aktion der USA gegen Grönland wäre das Ende der NATO." Gleichzeitig betonte er: "Aber nicht aus jeder verbalen Drohung muss man die nächste Militäraktion ableiten."

Jetzt spricht Trump

Am Mittwoch äußerte sich der US-Präsident zur aktuellen Situation. Die USA würden die NATO immer unterstützen, wenngleich er bezweifle, dass die NATO für die USA im Ernstfall da wäre, schrieb er auf Truth Social.

"An all die großen NATO-Freunde: Sie (die Mitgliedsstaaten; Anm. d. Red) lagen bei 2 Prozent des BIP, und die meisten haben ihre Rechnungen nicht bezahlt – bis ich kam. Wir werden immer für die NATO da sein, auch wenn sie nicht für uns da sein wird", so Trump. Weiters schrieb er, dass Russland und China keine Angst vor der NATO hätten, wenn Amerika nicht dazugehören würde. Er bezweifelte zudem, dass die NATO-Verbündeten den USA zu Hilfe kommen würden, "wenn wir sie wirklich bräuchten".

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 07.01.2026, 18:02, 07.01.2026, 17:45
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