Die Wiener FPÖ startet ihre neue "Kurswechsel für Wien"-Tour durch alle 23 Bezirke. Zum Auftakt attackierten FPÖ-Chef Dominik Nepp und Klubobmann Maximilian Krauss am Dienstag die rot-pinke Stadtregierung scharf.
"Wien braucht dringend einen echten Kurswechsel. Das spüren die Wienerinnen und Wiener mittlerweile jeden einzelnen Tag", sagte Nepp bei einer Pressekonferenz. Die Ludwig-SPÖ habe "völlig die Kontrolle verloren".
Kritik übte die FPÖ vor allem an der Budgetpolitik der Stadt. Nepp sprach von einem "wirtschaftspolitischen Wahnsinn auf Kosten unserer Kinder und Enkel" und verwies auf "2,84 Milliarden Euro Defizit" sowie steigende Schulden. Gleichzeitig würden die Wiener durch höhere Gebühren und teurere Öffi-Tickets belastet.
Auch die Sicherheitslage und Integrationspolitik standen im Fokus der Kritik. "Heute müssen die Menschen Angst vor Messerstechereien und Macheten-Männern mitten am Tag haben", so Nepp. "Die Jugendkriminalität explodiert, die Zahl der 10- bis 14-jährigen Straftäter ist um 18 Prozent gestiegen und gleichzeitig fehlen in Wien 400 Polizisten", legt der Wiener FPÖ-Chef nach.
Klubobmann Krauss warnte vor Problemen im Bildungsbereich. "Rot-Pink hat in den vergangenen Jahren einen regelrechten Bildungskollaps verursacht. Vor ein paar Jahren haben die NEOS Bildungspaläste versprochen, übrig geblieben sind Ruinen", sagte er.
Die FPÖ will nun mit einem Leberkäse-Truck durch Wien fahren und direkt mit Bürgern sprechen. "Während sich Ludwig im Rathaus verschanzt, gehen wir hinaus zu den Menschen", erklärte Nepp.