Es dauerte mehrere Nachfragen lang, bis der Wiener Spitzenkandidat schließlich eindeutig auf die Frage von "Zib2"-Moderator Armin Wolf antwortete. Eine Wiedervereinigung nach der Wien-Wahl mit der Liste HC Strache sei für Dominik Nepp "denkunmöglich".
Auch sonst schießt der 38-Jährige scharf gegen seinen ehemaligen FPÖ-"Ziehvater" - Heinz Christian Strache bezeichnete Nepp ja erst kürzlich als seinen "Ziehsohn". Die Liste HC Strache würde derzeit in Umfragen "bei 2 oder 3 Prozent herumgrundeln", ihre einzige Konkurrenz sei "die Bierpartei", höhnte Nepp.
Auf die eigenen Wahlziele angesprochen, wurde der Wiener Freiheitliche kurz darauf weniger konkret. Ganz gleich ob 12, 15 oder 20 Prozent, "das entscheidet der Wähler am 11. Oktober" - eine persönliche Schmerzgrenze habe er "nur beim Zahnarzt". Er rechne aber mit einem Dreikampf um Platz 2 - siehe auch: Blonde Mädchen, Burkas: So will die FPÖ in Wien punkten