Überflutungen, Stürme, Hitzewellen, extreme Kälteeinbrüche: „Die zunehmenden Wetterextreme stellen die Feuerwehren vor immer größere Herausforderungen. Für sichere und effiziente Einsätze sind präzise, lokale Wetterdaten heute unverzichtbar", so Dietmar Fahrafellner, Landesfeuerwehrkommandant von Niederösterreich und Landesbranddirektor. "Drei" und der Niederösterreichische Landesfeuerwehrverband arbeiten jetzt zusammen daran, das Wettermessnetz auszubauen.
Unter "Drei Wetter" kommen Mobilfunk, Digitalisierung und Meteorologie bei dem Telekom-Komplettanbieter zusammen – für genaue Wettervorhersagen. So können Personen im Land Informationen früh genug und genau erhalten.
"Drei" baue das Wettermessnetz nun in ganz Österreich aus – in Vorarlberg wurden bereits dreimal so viele Messstationen wie bislang gestartet. Das Ziel lautet: 1.000 Wetterstationen in Österreich. In Niederösterreich sollen es circa 100 neue "Drei"-Wetterstationen an Landesfeuerwehr-Gebäuden werden – das ist das Ziel der neuen Partnerschaft.
Mit der Errichtung von neuen Wetterstationen sind gleich mehrere Vorteile verbunden: Daten können strukturiert mit dem Landesfeuerwehrverband Niederösterreich ausgetauscht sowie die Wettervorhersagen gezielt verbessert werden. Das flächendeckende Messnetz kann außerdem bei lokalen Extremwetterereignissen wichtige Informationsvorsprünge für Einsätze liefern. Dadurch können Entscheidungen über Einsätze noch treffsicherer getroffen werden.
Die niederösterreichischen Feuerwehren ziehen auch einen Nutzen aus dem Produkt "Meteosafe" – darüber können sie Unwetterwarnungen erhalten.
"Mit der Partnerschaft mit Drei und dem Ausbau eines flächendeckenden Wettermessnetzes an Feuerwehrstandorten schaffen wir eine wichtige Grundlage für bessere Lagebeurteilungen und fundierte Einsatzentscheidungen“, so Fahrafellner.
Die neuen Wetterstationen würden wichtige Echtzeitdaten liefern und damit dazu beitragen, dass die Sicherheit der Einsatzkräfte sowie der Schutz der niederösterreichischen Bevölkerung erhöht werde.
Rudolf Schrefl, CEO (Chief Executive Officer, Firmenchef/Geschäftsführer) von "Drei", erklärt: "Mit unserem immer dichter werdenden Wettermessnetz verfügen wir über präzise, lokale Wetterdaten in ganz Österreich. Dadurch werden wir das Wetter in nie dagewesener Qualität erfassen und vorhersagen können."
"Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Landesfeuerwehrverband Niederösterreich einen starken Partner gewinnen konnten", so Christian Kohl, Senior Head of Enterprise bei "Drei".
Kohl ruft auch zur Beteiligung auf: "Um unser Ziel, das dichteste österreichweite Wetternetz mit 1.000 Stationen, zu realisieren, appellieren wir an weitere Einsatzorganisationen und Gemeinden in ganz Österreich, sich unserem zukunftsweisenden Projekt per Mail an [email protected] anzuschließen. Alle, die uns einen Mess-Standort zur Verfügung stellen, der optimal in unseren Netzausbauplan passt, erhalten eine professionelle Drei Wetterstation gratis."