Nach der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage zu Mord- und Gewaltverbrechen durch Nicht-Österreicher schlägt die FPÖ Alarm. Die Freiheitlichen begehrten von Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) und Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ) Auskunft betreffend Morde und Gewaltverbrechen durch Nicht-Österreicher im Jahr 2025.
Während Innenminister Karner erklärt, dass zu den bisherigen Zahlen aus dem Vorjahr keine Auskunft erteilt werden könne, da es sich um Rohdaten handele, die noch keiner Qualitätskontrolle unterzogen wurden, listet das Justizministerium anhand einer Auswertung der entsprechenden elektronischen Register durch das Bundesrechenzentrum konkrete Fallzahlen auf.
Demnach kam es im Zeitraum Jänner bis November 2025 zu 41 Verurteilungen nicht österreichischer Staatsbürger wegen Mordes, 914 wegen schwerer Körperverletzung, 68 wegen Vergewaltigung, 24 wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen, 19 wegen sexuellen Missbrauchs von Unmündigen sowie 85 wegen sexueller Belästigung und öffentlicher geschlechtlicher Handlungen.
In Summe wurden damit 1.151 Verurteilungen wegen schwerer Gewaltverbrechen ausgesprochen.
FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz geht angesichts dieser Zahlen auf die Barrikaden: "Die Ausländerkriminalität eskalierte 2025 mit 41 Morden und über 1.000 schweren Gewaltverbrechen." Österreich befinde sich als Resultat der "illegalen Masseneinwanderung" in einem "Sicherheitschaos".
Schnedlitz fordert einen kompletten Asylstopp, echten Grenzschutz sowie "rigorose Abschiebung von Straftätern".
Scharfe Kritik übt Schnedlitz auch an der Abschiebepolitik, nennt sie eine "PR-Show". Einzelne Fälle würden medial ausgeschlachtet werden, während die Grenzen weiterhin "sperrangelweit offen" seien. "Dieses Schmierentheater ist eine Verhöhnung der Bürger", so Schnedlitz. Es dürfe nicht sein, dass "die Österreicher nicht nur mit ihrer Sicherheit draufzahlen, sondern auch noch mit ihrem Steuergeld die Haft in den ohnehin überfüllten Gefängnissen blechen müssen", empört sich der FPÖ-General.
Laut polizeilicher Kriminalstatistik wurden in Österreich im Jahr 2024 insgesamt 86.205 Gewaltdelikte zur Anzeige gebracht (für 2025 liegt die Statistik noch nicht vor). Fast jeder zweite (48,2 Prozent) Tatverdächtige war kein österreichischer Staatsbürger, wobei die Statistik hier von Personen aus Rumänien, Deutschland und Syrien angeführt wird.