Der Bahnhof Wiener Neustadt bekommt eine neue Rolle im Fernverkehr. Ab März 2026 fährt die Westbahn fünfmal täglich zwischen Wien und Villach – mit fixem Halt in Wiener Neustadt. Damit wird der niederösterreichische Bahnknoten stärker in die Nord-Süd-Achse eingebunden.
"Wiener Neustadt ist kein Durchfahr-Bahnhof. Das wird mit diesem Schritt eindrucksvoll bestätigt. Auf der Südstrecke beginnt eine neue Ära des Bahnfahrens", sagt Verkehrslandesrat und LH-Stellvertreter Udo Landbauer (FP).
Auch die Westbahn sieht den Standort strategisch wichtig. "Wiener Neustadt ist für die Westbahn als einer der stärksten Bahnhöfe Österreichs zentraler Fixpunkt auf der Südstrecke. Mit dem neuen Westbahn-Angebot auf Südstrecke stärken wir Wiener Neustadt als Drehscheibe Richtung Wien und Villach", erklärt Geschäftsführer Thomas Posch.
Für Fahrgäste soll die neue Verbindung vor allem Zeitvorteile bringen. Die Fahrt von Wiener Neustadt nach Klagenfurt dauert künftig 2 Stunden und 38 Minuten. Auch Pendler sollen von zusätzlichen Umsteigemöglichkeiten profitieren.
Zum Einsatz kommen neue Hochgeschwindigkeitszüge. "Wettbewerb auf der Schiene belebt den Bahnverkehr und davon profitieren vor allem die Fahrgäste. Jeder zusätzliche Halt und jede bessere Verbindung stärkt den Standort und erhöht die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs in Niederösterreich", betont Landbauer.
Posch ergänzt: "Wir wollen neue Maßstäbe beim Bahnfahren auf der Südstrecke setzen. Mit einem verlässlichen Angebot, brandneuen Hochgeschwindigkeitszügen und hoher Qualität werden wir zeigen, wie Bahnfahren funktioniert und damit das Qualitätsniveau für Millionen Fahrgäste anheben."