Grazer in Kroatien ertrunken – neue Details bekannt

Jedes Jahr zieht es Tausende Österreicher zum "Austria goes Zrće"-Festival an den Partystrand der kroatischen Adria-Insel Pag. (Archivbild)
Jedes Jahr zieht es Tausende Österreicher zum "Austria goes Zrće"-Festival an den Partystrand der kroatischen Adria-Insel Pag. (Archivbild)PIXSELL / EXPA / picturedesk.com
Auf der kroatischen Insel Pag in Kroatien ist ein junger Grazer bei einem Festival ertrunken. Nun gibt es neue Details.

Wie am Freitag bekannt wurde, ist ein junger Österreicher am Mittwochabend auf der kroatischen Partyinsel Pag gestorben. Nachdem er längere Zeit reglos im Wasser getrieben war, holten Ersthelfer den Grazer aus dem Wasser. Sämtliche Wiederbelebungsversuche blieben allerdings erfolglos. Er war ertrunken, "Heute" berichtete. 

Türsteher fiel Verschwinden auf

Wie nun der "ORF Steiermark" meldet, sei einem Türsteher an jenem Mittwoch aufgefallen, dass er einen jungen Mann auf einem Strand ganz in der Nähe des Festivalgeländes ins Wasser gehen gesehen habe. Jedoch habe er ihn nicht mehr herauskommen gesehen.

Anschließend begann die Suche nach dem Grazer, der laut Informationen des ORF 23 Jahre alt ist. Ein Ersthelfer habe den jungen Mann leblos ihm Meer treibend gesehen. Daraufhin wurde er aus dem Wasser geholt. Sämtliche Wiederbelebungsmaßnahmen blieben jedoch erfolglos. Der 23-Jährige starb.

Keine Drogen, kein Alkohol

Nun wird ermittelt. Noch ist nicht klar, wie es zu dem Unfall kam. Bekannt ist bisher, dass der Grazer weder alkoholisiert war, noch unter Drogeneinfluss stand. Weiters heißt es von Seiten der Ermittler, dass ein Fremdverschulden ausgeschlossen werde. 

Festival nicht abgebrochen

Wie bereits berichtet, war der Grazer, so wie 11.000 weitere Besucher, zum "Austria goes Zrće"-Festival an den Partystrand der kroatischen Adria-Insel Pag in Norddalmatien angereist. Das Festival startete am 17. Juli und geht noch bis kommenden Samstag (24.Juli). 

 Nach dem Vorfall stand der Abbruch des Festivals unter dem Motto "Der Sommer deines Lebens" im Raum.

Laut ORF habe man sich aber dagegen entschieden. Der Grund: Man wolle Panik vermeiden. Hierzu zitiert die "Kleine Zeitung" Martin Reitstätter, den Chef von "Austria goes Zrće": 

"Die Polizei hat mir aber davon abgeraten, da dadurch nur Panik entstanden wäre, außerdem wäre die Party trotzdem im nächsten Club weitergegangen."
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