Nächste Verwüstung nach einer Bankomatsprengung im Osten Österreichs: Unbekannte Täter versuchten in der Nacht auf Mittwoch, einen Bankomaten in Krems zu sprengen.
Dabei verursachten die Täter laut Polizei einen enormen Schaden in der Bankfiliale der Kremser Bank in der Oberen Landstraße im Stadtzentrum von Krems.
Tatzeitpunkt dürfte am Mittwoch gegen 3.45 Uhr gewesen sein. Die Unbekannten zündeten einen Sprengsatz, die Taschen der Bande dürften aber leer geblieben sein. Laut ersten Erhebungen der Exekutive sollen die Täter ohne Beute geblieben sein. Es gibt Zeugen – die Bande soll mit einem Moped oder Roller vom Tatort geflüchtet sein. Die Polizei geht von zumindest zwei Tätern aus.
Der Sachschaden durch die Explosion in der Kremser Fußgängerzone ist aber jedenfalls enorm. Fotos zeigen, dass die Eingangsbereiche der Filiale komplett zerstört wurden, die Glasfront wurde zerschmettert, auch Deckenteile wurden beschädigt.
Die Polizei sperrte den Tatort ab, war mit zahlreichen Ermittlern vor Ort – eine Alarmfahndung verlief vorerst negativ. Die Exekutive bittet um Hinweise nach den Tätern.
Das Landeskriminalamt ermittelt auf Hochtouren – auch Zusammenhänge mit ähnlichen Coups in Wien und NÖ werden geprüft.