Phone (4a) Serie

Neue Nothing-Smartphones und Kopfhörer enthüllt

Der Tech-Hersteller Nothing erweitert seine Produktpalette: Phone (4a), Phone (4a) Pro und neue Over-Ear-Kopfhörer wurden vorgestellt.
Rene Findenig
05.03.2026, 17:30
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Der Londoner Technologiekonzern Nothing hat seine Smartphone-Reihe erneut erweitert. Bei einer Präsentation am 5. März stellte das Unternehmen gleich mehrere neue Geräte vor: die Mittelklasse-Smartphones Nothing Phone (4a) und Nothing Phone (4a) Pro sowie die neuen Over-Ear-Kopfhörer Nothing Headphone (a). Mit der neuen Generation setzt der Hersteller seinen Fokus weiterhin auf auffälliges Design, leistungsfähige Kameras und eine stark individualisierbare Software.

Gleichzeitig will Nothing die Geräte preislich weiterhin im Bereich der gehobenen Mittelklasse positionieren. Neben technischen Neuerungen kündigte das Unternehmen auch spezielle Community-Events zum Marktstart an, bei denen Käuferinnen und Käufer in Europa Preisvorteile und zusätzliche Produkte erhalten können. Mit der neuen Generation entwickelt Nothing seine charakteristische Gestaltung weiter. Das Basis-Smartphone bleibt dem transparenten Look treu, bei dem Teile der internen Struktur sichtbar sind.

Weiterentwicklung der markanten Designsprache

Das Nothing Phone (4a) Pro setzt dagegen auf einen Aluminium-Unibody und ein schlankes Gehäuse mit einer Dicke von 7,95 Millimetern. Damit handelt es sich laut Hersteller um das bislang dünnste Smartphone der Marke. Das Metallgehäuse soll nicht nur eine hochwertige Haptik bieten, sondern auch bei der Kühlung helfen. Dafür kommt ein großes Vapor-Chamber-System zum Einsatz. Das Gerät ist nach IP65 gegen Staub und Wasser geschützt, farblich stehen Schwarz, Silber und eine metallische Pink-Variante zur Auswahl.

Das Nothing Phone (4a) setzt dagegen auf das transparente Design, legt aber einen stärkeren Fokus auf funktionale Elemente. Die Kamera ist zentral positioniert, daneben befindet sich das charakteristische rote Aufnahme-Licht. Zudem integriert Nothing hier eine neue Lichtleiste auf der Rückseite. Der Rahmen wurde verstärkt, die Metalltasten überarbeitet. Das Gerät bietet IP64-Schutz gegen Staub und Spritzwasser. Neben Schwarz und Weiß gibt es auch neue Farbvarianten wie transparentes Blau und ein sanftes Pink.

Kamera-Periskop-Zoom auch in der Mittelklasse

Ein zentraler Schwerpunkt der Smartphones liegt auf der Kameraausstattung. Das Nothing Phone (4a) Pro verfügt über eine Hauptkamera mit einem Sensor aus der Sony-LYT-Serie und optischer Bildstabilisierung. Ergänzt wird sie durch eine Periskop-Telekamera mit 3,5-fachem optischem Zoom. Insgesamt sind laut Hersteller Zoomstufen von bis zu 140-fach möglich. Zusätzlich gibt es eine Ultraweitwinkelkamera sowie eine 32-Megapixel-Frontkamera für Selfies und Videotelefonie. Die Bildverarbeitung übernimmt TrueLens Engine der vierten Generation.

Sie kombiniert klassische Bildverarbeitung mit KI-gestützten Algorithmen. Unterstützt werden Funktionen wie Ultra-XDR-Fotos sowie HDR-Videos mit erweitertem Dynamikumfang. Auch das Nothing Phone (4a) erhält ein ähnlich aufgebautes Kamerasystem. Hier kommt ebenfalls eine 50-Megapixel-Periskopkamera mit 3,5-fach optischem Zoom zum Einsatz. Zusammen mit der Hauptkamera und der Ultraweitwinkelkamera deckt das System laut Hersteller einen Zoombereich von 0,6-fach bis zu 70-fach ab.

Licht als Bedienkonzept – Das Glyph-System

Ein zentrales Markenzeichen von Nothing bleibt das sogenannte Glyph-Interface. Dabei handelt es sich um LED-Elemente auf der Rückseite, die visuelle Hinweise für Benachrichtigungen oder Systemfunktionen anzeigen. Beim Nothing Phone (4a) kommt eine neue Glyph-Bar zum Einsatz. Sie besteht aus 63 Mini-LEDs, die in sieben separate Lichtbereiche unterteilt sind. Jede Zone kann individuell angesteuert werden und erreicht eine maximale Helligkeit von bis zu 3.500 Nits. Die Lichtleiste kann den Fortschritt bei Ladeprozessen oder Timern anzeigen.

Außerdem lässt sich das Licht als Aufhellung bei Fotos oder Videos nutzen. Das Nothing Phone (4a) Pro setzt stattdessen auf eine sogenannte Glyph Matrix. Diese besteht aus 137 Mini-LEDs, die eine größere Fläche auf der Rückseite abdecken. Trotz geringerer LED-Anzahl im Vergleich zum Flaggschiff des Herstellers soll die Fläche deutlich größer sein. Die Helligkeit erreicht laut Hersteller rund 3.000 Nits. Auch hier lassen sich individuelle Lichtmuster für Kontakte oder Benachrichtigungen festlegen.

Fokus auf Personalisierung und Künstlicher Intelligenz

Beide Smartphones laufen mit Nothing OS 4.1, das auf Android 16 basiert. Die Oberfläche wurde laut Hersteller weiter vereinfacht und stärker auf Personalisierung ausgelegt. Neue Icons, ein überarbeiteter Sperrbildschirm und ein optimierter Dunkelmodus gehören zu den sichtbaren Änderungen. Multitasking soll durch schwebende Apps erleichtert werden. Widgets lassen sich flexibler anpassen, und auch das Ausblenden von Apps ist möglich. Ein weiterer Fokus liegt auf KI-Funktionen.

Über sogenannte Essential Tools sollen Nutzerinnen und Nutzer schneller auf Informationen zugreifen können. Die Suchfunktion kann Inhalte aus mehreren Apps gleichzeitig durchsuchen. Zudem lässt sich über eine Plattform namens Playground eigene kleine Tools erstellen, die anschließend als Widgets auf dem Startbildschirm erscheinen. Nothing garantiert für die Geräte drei Jahre Android-Updates sowie sechs Jahre Sicherheitsupdates.

Großformatige Panels mit hoher Bildrate

Das Nothing Phone (4a) Pro besitzt ein 6,83-Zoll-AMOLED-Display mit 1,5K-Auflösung und einer Bildwiederholrate von bis zu 144 Hertz. Die maximale Helligkeit kann laut Hersteller bis zu 5.000 Nits erreichen. Das Display unterstützt außerdem eine hohe Touch-Abtastrate von 2.500 Hertz sowie PWM-Dimming mit 2.160 Hertz. Beim Nothing Phone (4a) kommt ein 6,78-Zoll-AMOLED-Display mit ebenfalls 1,5K-Auflösung zum Einsatz. Die adaptive Bildwiederholrate liegt hier bei bis zu 120 Hertz. Beide Displays werden durch Gorilla Glass 7i geschützt.

Das Nothing Phone (4a) Pro und das Nothing Phone (4a) werden vom Snapdragon 7 Gen 4 angetrieben. Laut Hersteller soll dieser Chip eine deutlich gesteigerte CPU- und Grafikleistung bieten. Zusammen mit LPDDR5X-Arbeitsspeicher und UFS-3.1-Speicher sollen die Geräte schnellere App-Starts und höhere Datenraten ermöglichen. Beide Smartphones verfügen über einen Akku mit 5.080 mAh Kapazität. Laut Hersteller ermöglicht dieser bis zu 17 Stunden gemischte Nutzung. Über Schnellladen mit 50 Watt ist der Akku flott wieder voll.

Over-Ear-Modell mit langer Akkulaufzeit

Neben den Smartphones stellte Nothing auch neue Kopfhörer vor. Die Nothing Headphone (a) erweitern das Over-Ear-Portfolio des Herstellers. Das Modell ist in vier Farben erhältlich: Schwarz, Weiß, Pink und Gelb. Das Gewicht beträgt rund 310 Gramm. Memory-Foam-Polster sollen den Tragekomfort auch bei längerer Nutzung erhöhen. Die Kopfhörer verfügen über physische Bedienelemente direkt an den Ohrmuscheln. Damit lassen sich Lautstärke, Mediensteuerung und Geräuschunterdrückung bedienen.

Technisch setzen die Kopfhörer auf einen titanbeschichteten 40-Millimeter-Treiber. Unterstützt werden hochauflösende Audioformate über den LDAC-Codec. Eine adaptive Geräuschunterdrückung analysiert Umgebungsgeräusche und passt die Filterung automatisch an. Zusätzlich gibt es einen Transparenzmodus. Bei Telefonaten sollen mehrere Mikrofone und ein KI-gestützter Algorithmus Hintergrundgeräusche reduzieren. Ein besonderes Merkmal ist die Akkulaufzeit. Laut Hersteller sind bis zu 135 Stunden Wiedergabe möglich.

Preise und besondere Angebote zum Marktstart

Das Nothing Phone (4a) startet bei 349 Euro für die Variante mit 8 GB RAM und 128 GB Speicher. Weitere Varianten reichen bis zu 429 Euro. Der Vorverkauf beginnt am 5. März, der offene Verkauf startet am 13. März. Das Nothing Phone (4a) Pro beginnt bei 479 Euro. Die größere Speichervariante kostet 549 Euro. Der Vorverkauf startet am 13. März, der reguläre Verkauf am 27. März. Die Nothing Headphone (a) kosten 159 Euro. Der Vorverkauf beginnt ebenfalls am 5. März, der Marktstart erfolgt am 13. März.

Zum Launch plant Nothing Community-Events in mehreren europäischen Städten. Am 21. März sollen Veranstaltungen in Berlin, Salzburg und Zürich stattfinden. Besucher können dort die neuen Geräte vor dem offiziellen Verkaufsstart ausprobieren. Wer vor Ort ein Nothing Phone (4a) Pro kauft, erhält die größere Speicherversion zum Preis der kleineren Variante. Zusätzlich werden die Nothing Headphone (a) als Zugabe angeboten. Laut Hersteller ergibt sich dadurch ein Preisvorteil von mehr als 200 Euro.

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