Neue Notfall-Zentrale

Neue Schockräume und Labor – Klinik Hietzing rüstet auf

Die Klinik Hietzing hat neue Räume für die Notfallmedizin eröffnet. Zwei Schockräume und ein eigenes CT sollen für eine schnellere Versorgung sorgen.
Wien Heute
18.09.2026, 14:36
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

In der Klinik Hietzing wird die Notfallversorgung modernisiert: In einem sanierten historischen Pavillon wurden jetzt neue Räumlichkeiten für die Notfallmedizin und das Labor eröffnet. Die beiden Bereiche sind künftig unter einem Dach gebündelt – das soll vor allem die Wege bei dringenden Untersuchungen verkürzen.

Herzstück der neuen Notfallmedizin sind zwei Schockräume sowie ein Überwachungsraum mit drei Plätzen. Dort können Patientinnen und Patienten mit lebensbedrohlichen Zuständen engmaschig behandelt und überwacht werden. Zusätzlich steht ein eigenes CT-Gerät direkt vor Ort zur Verfügung. Damit sollen Transporte zu Untersuchungen innerhalb der Klinik entfallen.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Auch Labor ist ganz neu

Auch das Labor wurde modernisiert und digitalisiert. Die neuen Abläufe sollen dafür sorgen, dass Befunde schneller verarbeitet und verfügbar sind. "Was Patient*innen nicht sehen, ist für ihre Behandlung oft entscheidend. Jede Minute, die in der Diagnostik gewonnen wird, ist eine zusätzliche Minute für die optimierte Therapie", erklärt der Ärztliche Direktor der Klinik Hietzing, Wolfgang Huf.

27.100 Notfall-Kontakte im Vorjahr

Wie wichtig die Notfallabteilung ist, zeigen die Zahlen: 2025 gab es dort mehr als 27.100 Patienten-Kontakte. Täglich wurden bis zu 100 Rettungsanfahrten aufgenommen. Rund 4.500 Menschen mussten stationär behandelt werden.

Zu den häufigsten Notfällen zählen unter anderem Herzinfarkte, Herzrhythmusstörungen sowie akute Beschwerden bei COPD, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen. Insgesamt entfielen rund 23 Prozent aller stationären Aufnahmen in den Notfallabteilungen des Wiener Gesundheitsverbundes auf die Klinik Hietzing.

3,3 Millionen Laboranalysen

Auch im Labor herrscht Hochbetrieb: Rund 3,3 Millionen Analysen wurden dort 2025 ausgewertet. Durch die Digitalisierung sollen die Befunde effizienter verarbeitet werden. Die unmittelbare Nähe zu Notfallmedizin und radiologischer Bildgebung ermöglicht zudem eine engere Zusammenarbeit der Fachbereiche.

Die neuen Räume befinden sich im Pavillon 13. Die Sanierung ist Teil des größeren Umbaus der Klinik Hietzing. Während der Arbeiten wird der laufende Betrieb aufrechterhalten, bestehende Pavillons werden dafür als Interimslösungen genutzt. Langfristig soll der Standort komplett neu aufgestellt werden: Bis 2039 entsteht in Hietzing eine neue Zentralklinik, in der die medizinischen Leistungen gebündelt werden sollen.

red,18.09.2026, 14:36
Weitere Storys