Sie liebt es, zu provozieren und sich nicht festlegen zu lassen: Mit einer radikalen Bildstrecke im "W Magazine" meldet sich Sydney Sweeney (28) eindrucksvoll zurück.
Für das Interview zu den besten schauspielerischen Leistungen des US-Magazins trägt die Schauspielerin nichts außer einer Kette von Chopard.
Die Fotos erinnern an den Bond-Klassiker "Goldfinger" von 1964, in dem Shirley Eaton als Jill Masterson in Gold gehüllt Filmgeschichte schrieb.
Sweeney interpretiert den Look neu und setzt dabei auf ihre Reize und Selbstbewusstsein. Die 28-Jährige zeigt, dass sie auf jeden Fall das Potenzial zum neuen Bondgirl hätte.
Im Interview mit dem "W Magazine" betont die Schauspielerin, dass sie klare Grenzen zwischen Rollen und Privatleben zieht.
"Ich habe mir immer antrainiert, mich so weit wie möglich von meinen Figuren zu distanzieren und meine eigenen Gedanken oder Erinnerungen nicht in eine Szene einfließen zu lassen", erklärt sie. "Wenn sie 'Cut' rufen, kann ich einfach herausspringen und wieder Syd sein."
Ganz so einfach war das allerdings bei ihrem Film "Christy", der im November 2025 erschien, nicht. Für die Rolle einer Boxerin musste Sweeney rund 13 Kilo zunehmen.
"Ich habe mich körperlich dafür verändert, also kam ich in gewisser Weise immer noch als Christy nach Hause. Aber die Emotionen, Kämpfe und Traumata, die sie durchgemacht hat, habe ich versucht, nicht mit nach Hause zu nehmen", so Sweeney weiter.
Im Gespräch mit dem "W Magazine" beschreibt sich Sweeney selbst als furchtlos, auch wenn sie durchaus Ängste kennt. "Ja, es gibt viele Dinge, die mir Angst machen, aber das hält mich nicht auf. Meistens ist es so: Wenn mir etwas Angst macht, dann mache ich es trotzdem", sagt sie.
Obwohl sie Höhenangst hat, sprang sie etwa aus einem Flugzeug und ging Fallschirmspringen. "Ich schreie den ganzen Weg, aber danach will ich es gleich noch einmal machen", erzählt die Schauspielerin.
Spuren dieser Abenteuerlust trägt sie bis heute auf ihrem Körper. Neben ihrem Auge hat sie eine Narbe, die aus ihrer Kindheit stammt. Mit zehn Jahren verletzte sie sich beim Wakeboarden schwer, als sie bei einem Sprung versuchte, sich zu drehen, und sich dabei mit dem Board im Gesicht schnitt. Rund 17 Stiche waren nötig.
Eine weitere Narbe blieb nach einer Verletzung des Innenbandes im Knie, die sie sich beim Dirtbike-Fahren zuzog. Dazu kommt eine Keloid-Narbe aus Australien. Während der Dreharbeiten zum Film "Eden" wurde sie dort von einem unbekannten Tier gebissen. "Ich weiß bis heute nicht, was es war. Es wurde zu einer Art Krater und vernarbte dann", so Sweeney.