Neukirchner und Kreissl müssen auf die Tribüne

Der Einsatz von Sturm-Interimscoach Günther Neukirchner dauerte nur 54 Minten. Dann wurde die Grazer Legende auf die Tribüne verbannt.

Günther Neukirchner war nur 54 Minuten Interimscoach von Sturm Graz. Der 46-Jährige wurde beim 0:0 gegen St. Pölten von Referee Andreas Heiß auf die Tribüne geschickt. Dort wartete bereits Sturm-Sportdirektor Günter Kreissl. Am Montag wird der neue Grazer Trainer vorgestellt.

In der hektisch geführten Partie geriet bereits in der Halbzeitpause Sportdirektor mit dem Unparteiischen aneinander, wurde auf die Tribüne geschickt. Da folgte auch Neukirchner, der in der 54. Minute hämisch applaudierte. Zu viel für Heiß.

"Ich habe immer versucht, zu beruhigen, habe versucht, meinen Leuten zu sagen, dass wir uns aufs Wesentliche konzentrieren sollen", erklärte Neukirchner nach dem Spiel bei Sky. "Da hat der Schiedsrichter zu uns gesagt: Wer glaubt denn, dass wir aus dieser Situation ein Tor schießen können? Wenn er Fingerspitzengefühl zeigt, kann man anders reagieren", so der Interimscoach. (wem)

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