Riesiger Einsatz

"Nicht alltäglich" - Sturmfront überraschte Helfer

Heftige Sturmböen und Gewitter haben am Samstagabend in Oberösterreich rund 400 Feuerwehreinsätze ausgelöst. 5.000 Helfer standen im Dauereinsatz.
Oberösterreich Heute
31.05.2026, 11:32
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Ein heftiges Gewitter mit starken Windböen hat am Samstagabend Oberösterreich schwer getroffen und einen Großeinsatz der Feuerwehren ausgelöst. Innerhalb weniger Stunden mussten die Einsatzkräfte rund 400 Mal ausrücken.

Besonders umgestürzte Bäume sorgten in zahlreichen Gemeinden für Probleme. Insgesamt standen rund 220 Feuerwehren mit etwa 5.000 Helfern im Einsatz. Viele Wehren rückten aufgrund der angespannten Lage eigenständig aus, um Schäden rasch zu beseitigen.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

"Man kann heute von einem Starklastfall sprechen", erklärte Clemens Arzt vom oberösterreichischen Katastrophenschutz am Samstagabend gegenüber den "OÖN". Die Vielzahl an Alarmierungen innerhalb kurzer Zeit habe die Einsatzorganisation vor besondere Herausforderungen gestellt.

Betroffen waren vor allem die Bezirke Ried, Wels-Land, Kirchdorf und Grieskirchen. Einen eindeutigen Schwerpunkt habe es allerdings nicht gegeben. In Sattledt fielen mit rund zehn Einsätzen besonders viele Arbeiten für die Feuerwehr an.

Erzähle uns deine Story!

Wurde dir eine Beihilfe gestrichen? Kannst du dir das Leben kaum mehr leisten? Ist dir gerade etwas besonders Trauriges, Witziges oder Erstaunliches geschehen? Bewegt dich ein anderes Thema? Bist du der Meinung, dass deine Geschichte erzählt werden sollte? Dann melde dich bei uns unter [email protected]. Denn deine Story ist uns wichtig!Mail an uns

Die Helfer konzentrierten sich vor allem darauf, Straßen und Verkehrswege von umgestürzten Bäumen zu befreien. Größere Überschwemmungen blieben hingegen weitgehend aus. Nur vereinzelt wurden überflutete Keller oder kleinere Vermurungen gemeldet.

Bereits ab etwa 17 Uhr gingen die ersten Notrufe ein. Der Großteil der wetterbedingten Einsätze konnte bis zum frühen Abend abgearbeitet werden, dennoch standen zahlreiche Feuerwehren auch später noch im Einsatz.

Jetzt Leserreporter werden.

Für jedes Foto in "Heute" oder jedes Video auf "Heute.at" gibt es 50 Euro.So geht's

Wegen der außergewöhnlichen Lage wurde die Landeswarnzentrale personell deutlich aufgestockt. Statt der üblichen Besetzung waren zehn Mitarbeiter im Dienst, um die vielen Alarmierungen zu koordinieren. Vorrang hatten dabei Einsätze mit möglicher Gefahr für Menschenleben, Verkehrsunfälle oder Brände. Solche besonders kritischen Fälle blieben diesmal aber die Ausnahme.

Laut Arzt sind derart viele Einsätze innerhalb weniger Stunden selten. Vergleichbare Situationen habe es zwar auch früher gegeben, an ein ähnliches Ereignis in den vergangenen beiden Jahren könne er sich jedoch nicht erinnern.

Am Sonntag waren in einigen Gemeinden zudem noch Stromausfälle zu verzeichnen. Größere Schäden oder Verletzte wurden vorerst nicht bekannt.

Für Aufregung sorgte am Abend auch ein Einsatz am Traunsee. Kurz nach 19 Uhr wurden mehrere Feuerwehren alarmiert, nachdem ein Stand-up-Paddler als vermisst gemeldet worden war. Die Suchaktion nahm jedoch ein glückliches Ende - die betroffene Person konnte erfolgreich gerettet werden.

{title && {title} } red, {title && {title} } 31.05.2026, 11:32
Jetzt E-Paper lesen