Für Millionen Zuschauer gehörte Dieter Bohlen zu DSDS wie der Recall und die Mottoshows. Doch 2021 war plötzlich Schluss. RTL trennte sich überraschend von seinem langjährigen Chefjuror – eine Entscheidung, die Bohlen nach eigenen Worten tief verletzte.
Im Podcast "Hopf & Kettner" erinnert sich der 71-Jährige an den Tag seines Rauswurfs. Eigentlich sei er mit einem guten Gefühl zum Termin gefahren. Er habe fest damit gerechnet, dass es um eine Vertragsverlängerung gehe.
Doch stattdessen kam alles anders.
Kaum habe er Platz genommen, sei ihm mitgeteilt worden, dass er nicht mehr Teil der Show sei. "Das hat extrem weh getan", erzählt Bohlen. Schließlich seien "DSDS" und "Das Supertalent" seine "Babys" gewesen.
Besonders bitter: Noch während er die Nachricht verarbeitete, überschlugen sich bereits die Schlagzeilen. Als er sein Handy eingeschaltet habe, sei die Meldung schon veröffentlicht gewesen.
Mit etwas Abstand blickt Bohlen heute gelassener auf das TV-Aus. Rückblickend könne die Entscheidung sogar etwas Gutes gehabt haben. Schließlich lief die erste DSDS-Staffel ohne den Poptitan alles andere als erfolgreich. Wenig später kehrte er wieder an den Jurypult zurück.
Der Schock über den Rauswurf sitzt bei Bohlen aber offenbar bis heute tief. Denn auch Jahre später erinnert er sich noch genau an den Moment, in dem aus einer vermeintlichen Vertragsverlängerung das überraschende Ende seiner TV-Ära wurde.