"F*ck", "B*tch" und "Sh*t"

"Nicht okay": Taylor Swift schimpft so viel wie nie

Bis 2019 kam der Pop-Superstar Swift praktisch ohne Schimpfwörter in ihren Songs aus. Ihr neuestes Album steht im krassen Gegensatz dazu.

Heute Entertainment
"Nicht okay": Taylor Swift schimpft so viel wie nie
Taylor Swift zeigt eine neue Seite von sich.
REUTERS

Auf ihrem ersten Album rutschte Taylor Swift (34) als 17-jährige Newcomerin ein einziges Fluchwort raus: "Damn (dt.: verdammt)". Auf den darauffolgenden zwei Alben verzichtete der Pop-Superstar sogar ganz auf Schimpfwörter – im krassen Gegensatz dazu steht das neueste Album von "Americas Sweatheart": "The Tortured Poets Department".

In den 31 Songs feuert die 34-Jährige eine ganze Salve an Fluchwörtern ab: "Wh*re", "B*tch", "Sh*t" und "F*ck" kommen fast 60-mal in den Lyrics vor. Als einer der ersten bemerkte ein User bei Reddit die Veränderung. Daraufhin kreierte er eine Grafik, die die Zunahme der Kraftausdrücke dokumentiert.

Taylor Swifts Gefluche kommt bei den Fans an

Bei X, vormals Twitter, feiern die meisten Fans, dass ihr Idol öfters schimpft. "Es tut so gut, Taylor Swift fluchen zu hören", schreibt jemand. Besonders oft zitieren Fans die Songzeile "What a crush, what a rush, f*ck me up Florida".

Für die meisten Fans scheint es normal zu sein, dass Taylor Swift mit 34 mehr flucht als in ihrer Teenie-Zeit. Weil jedoch auch viele Minderjährige zu den Swifties gehören, kritisieren einige Erwachsene, dass der Pop-Superstar etwa im Song "I can do it with a broken heart" das Schimpfwort "B*tch" verwendet.

In den USA verbietet es ein Bundesgesetz, "obszöne, unanständige und gotteslästerliche Inhalte im Radio oder Fernsehen" zu verbreiten. Um trotzdem in die Playlist der Radios zu gelangen, veröffentlichen viele Künstlerinnen und Künstler Versionen ihrer Songs ohne Fluchwörter.

Diss gegen Kim Kardashian?

Der Reality-Star Kim Kardashian (43) ist wohl Inspiration für einen neuen Swift-Song gewesen. Die beiden haben sich in der Vergangenheit zerstritten, als Swift 2009 mit Kims Ex-Mann Kanye West (46) aneinandergeriet. Dieser disste Taylor bei den MTV VMAs in aller Öffentlichkeit, sang in seinem Song "Famous" abschätzig über die Musikerin und behauptete, sie hätte diesen Lyrics zugestimmt. Taylor stritt dies ab – Kim Kardashian mischte sich ein und veröffentlichte eine Aufzeichnung eines vermeintlichen Telefongesprächs.

Das Lied "thanK you aIMee" soll nun ein Seitenhieb sein und an den Streit anlehnen. "In der Zeit, in der du gegen mich ausgeteilt hast, habe ich mir etwas aufgebaut", singt Swift. Zudem ergeben die Großbuchstaben im Liedtitel aneinandergereiht den Namen "Kim". Taylors Fans sind sich sicher, dass die Sängerin mit "thanK you aIMee" auf das Kim-Drama anspielt.

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    Sängerin Doja Cat im sexy Büro-Look. Davon träumt wohl jeder Büroangestellte.
    Sängerin Doja Cat im sexy Büro-Look. Davon träumt wohl jeder Büroangestellte.
    instagram/dojacat

    Auf den Punkt gebracht

    • Taylor Swift hat in ihrem neuesten Album "The Tortured Poets Department" eine drastische Zunahme von Schimpfwörtern, wie "Wh*re", "B*tch", "Sh*t" und "F*ck", im Vergleich zu ihren vorherigen Alben gezeigt
    • Obwohl einige Kritik an der Verwendung von Obszönitäten in ihren Texten äußern, feiern die meisten Fans die neue Entwicklung und interpretieren einige Songtexte als Diss gegen Kim Kardashian
    red
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