Krisensitzung einberufen

Nordkorea hat völlig neue Waffensysteme getestet

Nordkorea testet erneut Raketen, Südkorea reagiert mit Krisensitzung. Chinas Außenminister reist zu Gesprächen nach Pjöngjang.
Newsdesk Heute
09.04.2026, 07:52
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Am Mittwoch hat das südkoreanische Militär mehrere Raketenstarts aus Nordkorea entdeckt, berichtet NTV in Berufung auf die Nachrichtenagentur KCNA. Unter den abgefeuerten Raketen waren auch ballistische Kurzstreckenraketen, die eine Reichweite von etwa 240 bis 700 Kilometer hatten.

Laut Resolutionen des UNO-Sicherheitsrats ist es Nordkorea eigentlich streng verboten, solche Raketen zu starten. Nach diesen Raketentests hat die südkoreanische Regierung sofort ein Dringlichkeitstreffen des Sicherheitsrates einberufen.

Großteil hat Streumunition verboten

Streumunition sind Waffen, die in der Luft auseinanderbrechen und viele kleine Sprengkörper über ein großes Gebiet verteilen. Wegen dieser weiten Streuung und der großen Gefahr für Zivilisten sind Streubomben weltweit geächtet. Besonders schlimm: Es gibt bei Streumunition viele Blindgänger, die auch Jahre später noch Menschen verletzen oder töten können.

Seit 2010 gibt es das sogenannte Oslo-Übereinkommen, das Streubomben völkerrechtlich verbietet. Nordkorea hat diese Vereinbarung aber nicht unterschrieben. Zuletzt wurde Streumunition auch vom Iran bei Angriffen auf Israel eingesetzt. Währenddessen hat China angekündigt, dass Außenminister Wang Yi ab heute Nordkorea besuchen wird. China möchte den Austausch mit Pjöngjang verstärken, wie es aus Peking heißt.

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