Das kommt völlig unerwartet. Mit einer Zauberrunde im letzten Outing hat sich der amtierende Weltmeister völlig überraschend die Pole Position auf dem neuen Madring in Spaniens Hauptstadt Madrid geschnappt. Mit 1:31,824 Minuten war der Brite auf den letzten Drücker hauchdünn der Schnellste. Er hängt den bis dahin führenden Mercedes-Star Andrea Kimi Antonelli um lediglich elf Tausendstelsekunden ab.
"Ich bin sehr überrascht. Das war eine der besten Runden, die ich jemals gefahren bin. Ich bin stolz auf mich und auf das Team. Es hat einfach alles gepasst", strahlte Norris. "Ich dachte, es war eine gute Runde. Es war intensiv", meinte Antonelli.
Ursprünglich hatten alle auf dem Stadtkurs rund um das Messegelände von Madrid in Valdebebas mit einem Duell zwischen Mercedes und Vierfach-Weltmeister Max Verstappen gerechnet. Der Niederländer landete mit 0,140 Sekunden Rückstand auf dem dritten Rang, George Russell verpatzte seinen zweiten Versuch und wurde Sechster (+0,325).
Noch geschlagen von den beiden Ferrari-Piloten Lewis Hamilton auf Rang vier (+0,189) und Charles Leclerc hauchdünn dahinter auf Platz fünf (+0,195). Welche Zauberrunde Norris da gelungen war, zeigt auch die Platzierung seines Teamkollegen Oscar Piastri, der wurde Siebter mit dem deutlichen Rückstand von 0,470 Sekunden.
Red-Bull-Ersatzmann Liam Lawson als Achter (+0,492), Überraschungsmann Franco Colapinto im Alpine auf Platz neun (+1,079) und Arvid Lindblad im Racing Bulls (+1,217) komplettierten die Top Ten.
Etwas überraschend hatte Pierre Gasly im zweiten Alpine den Sprung in den dritten Qualifying-Abschnitt verpasst, wurde nur 14. Gescheitert sind ebenso die beiden Audi von Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto auf den Rängen elf und zwölf, Esteban Ocon im Haas als 13., Racing-Bulls-Ersatzfahrer Yuki Tsunoda auf Rang 15 und Alexander Albon im Williams auf dem 16. Platz.
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Bereits im ersten Qualifying-Abschnitt war für Lokalmatador und Strecken-Botschafter Carlos Sainz im zweiten Williams (17.) Endstation, genauso wie für Landsmann Fernando Alonso im Aston Martin (18.) und die beiden Cadillac-Fahrer Sergio Perez und Valtteri Bottas auf den Plätzen 19 und 20. Oliver Bearman im Haas und Lance Stroll im zweiten Aston Martin konnten nicht teilnehmen.