Ein paar Münzen für den Einkaufswagen, ein Schein fürs Trinkgeld oder Bargeld, falls das Kartengerät im Geschäft plötzlich streikt: Für viele ganz normal – auch in der Schweiz. Laut "20 Minuten" tragen die meisten Eidgenossen ohnehin immer ein bisserl Bares mit sich. Viele legen daheim sich daheim auch einen kleinen Notgroschen zur Seite. Aber wie viel Geld sollte man wirklich zu Hause haben?
Das Schweizer Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung (BWL) empfiehlt, einen Bargeldvorrat anzulegen. Der Hintergrund: Bei Strom- oder Internetausfällen können Bankomaten ausfallen, und auch Zahlungen mit Bankomat- oder Kreditkarte sowie mit dem Handy sind dann nicht möglich. Die offizielle Empfehlung lautet: "Haben Sie so viel Bargeld in kleinen Scheinen und Münzen zu Hause, dass Sie einen Wocheneinkauf und allenfalls eine Tankfüllung bar bezahlen können." Einen fixen Betrag nennt das Amt allerdings nicht.
Viele halten sich offenbar schon an diese Empfehlung. Laut dem "Swiss Payment Monitor 2025" haben die Befragten im Schnitt umgerechnet 103 Euro Bargeld in der Geldtasche und zu Hause rund 765 Euro. Die Durchschnittswerte werden aber durch einige hohe Summen nach oben gezogen. Aussagekräftiger ist der Mittelwert: Der liegt bei 54 Euro im Börsel und 220 Euro daheim.
Der Anteil jener, die überhaupt kein Bargeld mehr in der Geldtasche haben, ist in den letzten Jahren gestiegen. 16,9 Prozent der Befragten gaben an, aktuell gar kein Bargeld mit sich zu tragen – so viele wie noch nie seit Beginn der Umfrage. Und 39,6 Prozent bewahren auch zu Hause kein Bargeld mehr auf.