Computer, E-Mail, Internet - Technologien, ohne die unser Alltag heute undenkbar wäre. Doch einige der größten Namen der Tech-Branche haben sich bei ihren Prognosen gewaltig geirrt.
Das wohl berühmteste Fehlzitat stammt angeblich von IBM-Patriarch Thomas Watson: "Ich glaube, es gibt einen Weltmarkt für wahrscheinlich fünf Computer." Das soll der Chairman 1943 gesagt haben - ausgerechnet von jenem Unternehmen, das später den PC zum Massenprodukt machte.
Wie computerwoche.de berichtet, reihen sich auch andere Tech-Größen in die Liste der Fehlprognosen ein. Microsoft-Gründer Bill Gates soll 1995 seinem Team erklärt haben, das Internet sei nur ein Hype. Gut für ihn, dass er falsch lag - sonst wären ihm Milliarden entgangen.
2004 versprach Gates dann: "In zwei Jahren ist das Spam-Problem gelöst." Heute macht Spam noch immer einen Großteil des weltweiten E-Mail-Verkehrs aus.
1997 prophezeite Microsoft-CTO Nathan Myhrvold das Ende von Apple. Für einen Totgesagten wirkt der iPhone-Konzern heute allerdings ziemlich lebendig - Apple gehört zu den wertvollsten Unternehmen der Welt.
Auch Steve Jobs irrte sich: Er glaubte, niemand würde jemals für Musik-Downloads bezahlen. Mit iTunes und Apple Music bewies sein eigenes Unternehmen das Gegenteil.
Die mediale Hysterie zum Jahrtausendwechsel war enorm: Flugzeuge würden abstürzen, Bankensysteme kollabieren, die Zivilisation zusammenbrechen. Das befürchtete Ende der Computernetzwerk-Welt entpuppte sich als größte Ente der IT-Geschichte.
Diese Fehlprognosen zeigen: Selbst die klügsten Köpfe der Branche können die Zukunft nicht vorhersagen. Was uns heute selbstverständlich erscheint, wurde einst von Experten für unmöglich gehalten.