"Hacker-Software" entwendet!

KI-Skandal: Gefährliches Programm in falschen Händen

Trotz strenger Regeln sollen Unbefugte Zugriff auf eine KI erlangt haben, die jeden Computer hacken kann. Der Fall wird jetzt geprüft.
Österreich Heute
24.04.2026, 09:29
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Brisanter Vorfall mit Künstlicher Intelligenz: Offenbar ist es Unbefugten gelungen, auf das neue KI-Modell "Mythos" des US-Unternehmens Anthropic zuzugreifen. Das geht aus internen Unterlagen hervor, die der Agentur Bloomberg vorliegen.

Das könnte schlimme Folgen haben. "Mythos" gilt als extrem leistungsfähig, diese KI wird eingesetzt, um Sicherheitslücken in wichtigen Betriebssystemen und Webbrowsern zu finden und sogar auszunutzen. Es kann also jedes Computer-System hacken. In den falschen Händen kann es extremes Chaos verursachen!

Horror-Vision

Das Portal "Banking Vision" warnt die Banken-Branche: "Wenn KI-Agenten und -Modelle die technischen Schwachstellen Ihres Institutes nicht nur finden, sondern auch autonom und zuverlässig in Angriffe überführen können, geraten zentrale Schutzversprechen moderner Informationssicherheit unter Druck und müssen re-evaluiert werden."

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Genau deshalb wird das Modell nur streng kontrolliert eingesetzt – im Rahmen des Programms "Project Glasswing" dürfen es nur ausgewählte Softwarefirmen testen.

Trotz dieser Einschränkungen sollen sich laut Bloomberg einige Nutzer eines privaten Online-Forums am Tag der offiziellen Ankündigung Zugang verschafft haben. Das Super-Hacker-Programm wurde also gestohlen oder selbst gehackt.

Anthropic reagierte bereits auf die Vorwürfe. Man prüfe aktuell einen Hinweis auf unbefugten Zugriff auf die "Claude Mythos Preview" über die IT-Umgebung eines Drittanbieters. Gleichzeitig betont das Unternehmen, dass es bislang keine Hinweise gebe, dass eigene Systeme betroffen seien oder der Zugriff darüber hinausgegangen ist.

Apple, Amazon & Co. durften schon testen

Zu den offiziellen Testern der Super-KI zählen große Konzerne wie Apple, Amazon und Cisco. Immer mehr Organisationen wollen Zugang – auch Behörden und Finanzinstitute in Europa und den USA zeigen Interesse, um ihre Systeme besser vor Angriffen zu schützen.

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