Ihre Geschichte grenzt an ein Wunder: Mit 33 Jahren bekam Valentina N. aus Wien die niederschmetternde Diagnose Magenkrebs. "Ich konnte kaum essen, musste mich immer wieder übergeben", erinnert sie sich im Gespräch mit "Heute" an die ersten Symptome, die bald unerträglich wurden.
"Man hat mir damals gesagt, ich würde meine Haare verlieren und auch den Magen müsste man mir vollständig rausoperieren."
Nach dem dringenden Eingriff und kräftezehrender Chemotherapie im Jahr 2024 dachte sie, die Krankheit besiegt zu haben, musste aber mit dem Schock leben, wohl nie wieder Kinder kriegen zu können. Doch entgegen aller Erwartungen wurde sie nur kurz nach der Chemo schwanger, bekam im Dezember 2025 ihren zweiten Sohn.
Lange hielt das Familienglück nicht an. "Der Krebs war zurück und hatte sich im Bauchfell ausgebreitet", so Valentina im Gespräch mit "Heute". Medizinisch die reinste Katastrophe, da ein solcher Rückfall unheilbar sei. "Ohne lebenslange Therapie gaben mir die Ärzte sechs Monate", so die Wienerin.
Doch im Zuge einer Studie wurde bei Valentina testweise jegliches befallene Gewebe großflächig aus dem Bauch entfernt. Und zur Überraschung fand man keine Tumore mehr.
Im Labor dann die Bestätigung: die zweifache Mama war auf wundersame Weise krebsfrei. Zwar wird sie weitere Therapien brauchen, doch bis dahin genießt die 35-Jährige die Zeit mit ihrer kleinen Familie in vollen Zügen – für Unterstützung hat die Wienerin einen Spendenlink eingerichtet. Valentinas Motto: Niemals die Hoffnung aufgeben!