6:1 schoss Portugal die Schweizer im Achtelfinale ab - die Schlagzeilen gehörten trotzdem "Nebendarsteller" Cristiano Ronaldo.
Der aktuell vereinslose Superstar wurde erst in der 74. Minute eingewechselt, das kam einer Majestätsbeleidigung gleich. Die Zeitung "A Bola" aus Portugal enthüllt nun, dass Ronaldo sogar aus Katar flüchten wollte, weil er nicht von Beginn an spielen durfte.
Ronaldo-Schwester Katia Aveiro hätte ihren Bruder dabei unterstützt: "Ich wollte so sehr, dass er nach Hause kommt, dass er die Nationalmannschaft verlässt und sich an unsere Seite setzt, um ihn zu umarmen und ihm zu sagen, dass alles in Ordnung ist, um ihn daran zu erinnern, was er erobert hat und aus welchem Haus er kommt", schreibt sie auf Instagram.
CR7 konnte dann doch noch überredet werden bei der Mannschaft zu bleiben. Allerdings auch nicht ohne Misstöne. Am Tag nach dem Schweiz-Spiel sollte Ronaldo mit den Reservespielern trainieren. Dies lehnte er aber strikt ab, er durfte dann das Erholungstraining mit den elf Startelf-Kickern absolvieren.
Der portugiesische Verband meldete sich mittlerweile und teilte mit, dass Ronaldo zu keinem Zeitpunkt abreisen wollte. Man ist also weiterhin um Ruhe im Team bemüht. Am Samstag (16:00 Uhr) bekommt es Portugal mit Sensationsteam Marokko im WM-Viertelfinale zu tun.