Busfahrer in Not-OP

O-Bus kracht in Einkaufscenter: So kam es zum Unglück

Nach dem tödlichen O-Bus-Unfall in Salzburg gibt es neue Hinweise: Beim Lenker dürfte ein neurologisches Problem aufgetreten sein.
Christoph Weichsler
20.04.2026, 22:10
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Nach dem tödlichen Crash in Salzburg-Itzling rückt die Unfallursache immer klarer ins Bild. Beim Lenker des O-Bus dürfte es während der Fahrt zu einem akuten neurologischen Problem gekommen sein, das den folgenschweren Unfall ausgelöst haben könnte.

Der Fahrer wurde nach dem Unfall notoperiert und in der Christian-Doppler-Klinik neurochirurgisch behandelt. Aktuell liegt er auf der Intensivstation. Sein Zustand ist stabil.

Lenker verlor Kontrolle

Der O-Bus war Montagvormittag plötzlich aus dem Bereich eines Kreisverkehrs geraten und frontal in den Eingangsbereich eines Billa gekracht. Vieles deutet darauf hin, dass der Lenker in diesem Moment die Kontrolle verlor.

Für eine Person kam jede Hilfe zu spät, mehrere weitere wurden verletzt. Insgesamt mussten rund 25 bis 30 Betroffene versorgt oder betreut werden.

Weitere Verletzte im Spital

Auch eine zweite verletzte Person wird im Spital behandelt, sie liegt in der Unfallchirurgie und Orthopädie. Die Einsatzkräfte standen mit einem Großaufgebot vor Ort, auch Kriseninterventionsteams waren im Einsatz.

Die Kripo ermittelt gemeinsam mit einem Sachverständigen den genauen Hergang. Ob das neurologische Problem tatsächlich der Auslöser war, wird nun geprüft. Die neue Spur bringt Licht ins Dunkel - doch endgültige Klarheit gibt es erst nach den Ermittlungen.

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