Die ÖAMTC-Flugrettung hat einen historischen Meilenstein erreicht. Am 14. Mai 2026 wurde sie zum 500.000. Einsatz alarmiert. Ernster Hintergrund des "Jubiläumseinsatz" von Christophorus 18,: Der Notarzthubschrauber brachte einen Patienten nach einem neurologischen Notfall aus dem Burgenland ins AKH Wien.
"Eine halbe Million Einsätze sind in dieser Form österreichweit einzigartig", sagt Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung. Im Mittelpunkt stünden aber nicht die Zahlen, sondern die Menschen, die rasch medizinische Hilfe benötigen.
Die Anfänge der Flugrettung reichen bis 1983 zurück. Damals wurden mit den ersten beiden Stützpunkten nur 191 Einsätze im Jahr geflogen. Heute betreibt der ÖAMTC 24 Stützpunkte in Österreich, die Crews werden jährlich zu mehr als 21.000 Einsätzen alarmiert.
Auch das Einsatzbild hat sich verändert. Während früher vor allem Verkehrsunfälle dominierten, rücken heute Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfälle immer häufiger in den Mittelpunkt. Laut ÖAMTC zählt dabei oft jede Minute, um Patienten möglichst schnell in eine spezialisierte Klinik zu bringen.