Nazi-Code auf Gruppenfoto

Nach Chat-Skandal – nächster Wirbel um Schülerunion

Nach den Chat-Skandalen sorgt die Schülerunion erneut für Kritik – diesmal wegen eines veröffentlichten Gruppenfotos.
Newsdesk Heute
01.07.2026, 13:22
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Die ÖVP-nahe Schülerunion steht erneut in der Kritik. Nachdem zuletzt veröffentlichte Chatnachrichten für Empörung gesorgt hatten, sorgt nun ein veröffentlichtes Gruppenfoto für Diskussionen.

Darauf ist einer der abgebildeten Jugendlichen mit einem Handgruß zu sehen, der als rechtsextremer Code interpretiert wird. Darüber berichtet die "Krone", der die Bilder vorliegen.

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Wie die Schülerunion in Reaktion auf den Bericht klarstellt, soll keine der abgebildeten Personen zum Zeitpunkt der Aufnahme Teil der eigenen Organisation gewesen sein.

Nur einer der Jugendlichen – nicht jener mit dem Handgruß – sei später einfaches Mitglied geworden. Nach Bekanntwerden des Fotos wurde er aus der Schülerunion ausgeschlossen.

Gegenüber mehreren Medien betont die Organisation zudem, dass das Bild nicht bei einer offiziellen Veranstaltung aufgenommen wurde.

Chats sorgten für Empörung

Erst vor wenigen Tagen hatten veröffentlichte Chatverläufe österreichweit für Aufsehen gesorgt. Darin fanden sich unter anderem rassistische, sexistische sowie NS-verharmlosende Aussagen.

Zu den veröffentlichten Nachrichten zählen etwa: "A Frau ohne Brüste ist wertlos", "Ich geh als SS-Offizier bei da party dan" oder "Desto mehr ein Tier leidet, desto besser schmeckt das essen…".

Die Schülerunion distanzierte sich damals öffentlich von den Inhalten. Gleichzeitig kündigte die Organisation Konsequenzen sowie Sensibilisierungsmaßnahmen an. Mit dem nun veröffentlichten Foto rückt die Schülerunion erneut in den Fokus der öffentlichen Debatte. Kritiker sehen die jüngsten Entwicklungen als Anlass für eine genauere Betrachtung.

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