Monatelang wurde verhandelt, und zunächst sah es so aus, als würde Konrad Laimer nicht bei Bayern München bleiben. Doch nun ist alles anders. Wie der "kicker" berichtet, stehen die Zeichen beim variabel einsetzbaren ÖFB-Teamspieler und dem deutschen Meister nun doch wieder auf vorzeitige Verlängerung.
Demnach sollen sich beide Seiten grundsätzlich auf einen neuen Vertrag geeinigt haben. Laimers aktueller Kontrakt würde noch bis 2027 laufen. Um einen ablösefreien Abgang nach der nächsten Saison zu verhindern, stand ein Verkauf des Rechtsverteidigers, der auch immer wieder auf der linken Abwehrseite aushalf, im Raum.
All das scheint nur wenige Stunden vor dem ÖFB-Auftakt bei der Weltmeisterschaft gegen Jordanien (Mittwoch, 6 Uhr) in San Francisco vom Tisch zu sein. Zumindest sei eine "weitgehende Einigung" erzielt worden, heißt es in dem Bericht. Zuletzt war Laimer vor allem wegen kolportierter hoher Gehaltsforderungen bei der Bayern-Führungsriege in der Kritik gestanden. Von einem geforderten Jahressalär von 15 Millionen Euro war die Rede gewesen. Eine Summe, die die Münchner ablehnten.
Beide Seiten hätten sich angenähert, das Gehalt soll sich nun in einem vernünftigen Bereich bewegen. Aktuell soll Laimer rund acht bis neun Millionen Euro pro Saison verdienen.
Die Verhandlungen hatten gegen Jahresende 2025 begonnen und sich lange gezogen. Zwischenzeitlich schien es unüberbrückbare Differenzen zu geben. Nun aber die Annäherung. Wohl auch, weil es den Bayern wesentlich teurer gekommen wäre, einen Laimer-Ersatz zu holen und dessen Gehalt auch noch stemmen zu müssen.
Jetzt soll aber "demnächst Vollzug gemeldet werden", heißt es. Ob dies bedeutet, dass weißer Rauch noch während der laufenden WM aufsteigen könnte, ist unklar. Klar ist dann eher, dass die Bayern die rechte Abwehrseite mit Laimer und Josip Stanisic doppelt besetzt hätten. Unter Coach Vincent Kompany zählte Laimer zuletzt zur wichtigen Stammkraft, sowohl auf der rechten Abwehrseite, als auch als Linksverteidiger.