Rangnick hat mit Österreichs Fußball-Nationalteam historisches geschafft. Erstmals seit 28 Jahren qualifizierte sich die rot-weiß-rote Auswahl wieder für eine WM-Endrunde, bekommt es in den USA mit Jordanien, Weltmeister Argentinien und Algerien zu tun. Ende Mai versammelt Rangnick seine ÖFB-Elf dann am neuen ÖFB-Campus in Aspern, beginnt die finale Vorbereitungsphase.
Davor steht Mitte Mai noch ein Teambuilding mit dem ÖFB-Betreuerstab auf Mallorca auf dem Programm, wie der Deutsche jüngst verriet. Und schon am kommenden Wochenende schaut der 67-Jährige bei einem seiner Ex-Klubs vorbei und wird dort geehrt: bei RB Leipzig. Rangnick führte die deutsche Bullen-Filiale von der vierten Liga bis in die Champions League. Vor genau zehn Jahren, am 8. Mai 2016, gelang mit einem 2:0-Erfolg gegen Karlsruhe der Aufstieg in die Bundesliga. Das jährt sich nun zum zehnten Mal, wird gefeiert.
Deshalb wird Rangnick am Samstag beim Bundesliga-Heimspiel gegen St. Pauli in der Leipziger Arena vor Ort sein und auch eine besondere Ehrung erhalten. Rangnick, der als Erfinder und Mastermind hinter dem typischen Red-Bull-Fußball gilt, war Trainer und Sportdirektor.
Neben dem nunmehrigen ÖFB-Teamchef haben sich laut "Bild" auch zwölf Spieler angekündigt, die bereits am Freitag, dem eigentlichen Jahrestag, zu einem Abendessen zusammenkommen wollen. Darunter auch Ex-ÖFB-Teamspieler Stefan Ilsanker oder der Ex-Salzburger Massimo Bruno. Der damalige Kapitän, Dominik Kaiser, soll die Zusammenkunft organisiert haben. Willi Orban, Peter Gulacsi und Lukas Klostermann gehören auch aktuell zum Leipzig-Kader. ÖFB-Ass Marcel Sabitzer, damals auch im Bullen-Aufgebot, ist bei seinem aktuellen Verein Borussia Dortmund engagiert.