Wie fühlt es sich an, gegen Lionel Messi zu spielen? David Alaba kennt die Antwort. Der ÖFB-Routinier und der Argentinier, die beide am 24. Juni Geburtstag haben, kreuzten bereits vier Mal die Klingen – mit klaren Vorteilen für den rot-weiß-roten Verteidiger, der drei Duelle gewann, nur eines verlor. Die Details.
23. April 2013: Die Bayern trafen im Champions-League-Halbfinale auf Barcelona. Im Hinspiel siegten die Münchner mit 3:0. Alaba spielte als Linksverteidiger durch, Messi machte keinen Stich. Im Rückspiel siegten die Deutschen sogar mit 4:0. Erneut spielte Alaba links in der Viererkette, damals seine Stammposition. Messi saß nur auf der Bank.
14. August 2020: Wegen der Corona-Pandemie wurde die Finalphase der Champions League in den Sommer verlegt. Die Bayern fertigen Barcelona mit 8:2 (!) ab. Alaba unterlief ein Eigentor. Für die Katalanen war es die höchste Pleite seit 69 Jahren. Messi war ein Schatten seiner selbst.
15. Februar 2022: Alaba und Messi trafen erstmals mit ihren neuen Klubs aufeinander. Im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League besiegte Pars Saint-Germain Real Madrid mit 1:0. Messi vergab einen Elfer, durfte dennoch jubeln. Alaba spielte in der Innenverteidigung durch, verlor zum ersten Mal ein Duell mit dem argentinischen Superstar.
9. März 2022: Das Rückspiel wurde zum Spektakel. Real siegte dank Benzema-Hattrick mit 3:1, stieg auf. Alaba, erneut Stammspieler, jubelte mit einem weißen Klappstuhl – der steht mittlerweile in Madrid im Museum.
22. Juni 2026: Zum ersten Mal stehen einander Alaba und Messi auf Nationalteam-Ebene gegenüber – sofern ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick den 33-Jährigen aufstellt.