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Arnautovic droht heute der Bank-Platz im ÖFB-Team

Showdown in Schweden. Österreichs Fußball-Nationalteam kann mit einem Sieg in Solna für die Vorentscheidung in der EM-Qualifikation sorgen. 
Sport Heute
12.09.2023, 09:13
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In der Gruppe F liegt Österreich aktuell auf Rang zwei, nur aufgrund der Tordifferenz hinter den punktgleichen Belgiern, aber bereits vier Zähler vor dem "Drei-Kronen-Team". Mit einem vollen Erfolg stößt die Elf von Ralf Rangnick die Türe zur EM in Deutschland – die Top-Zwei jeder Gruppe sind fix qualifiziert – ganz weit auf, hätte der ÖFB sieben Zähler Vorsprung auf die Skandinavier. Bei noch drei ausständigen Partien. 

Selbst mit einem Unentschieden hält das ÖFB-Team Schweden mit vier Zählern Vorsprung auf Distanz. Und mit Estland und Aserbaidschan warten zum Ende der Qualifikation noch zwei Gegner, die kein Stolperstein sein dürfen.

Qual der Wahl in der Offensive

Österreich kann also durchaus locker aufspielen. Teamchef Rangnick hat jedenfalls die Qual der Wahl – gerade in der Offensive. Auch wenn das vom Deutschen ausgerufene "Qualifying" gegen Moldawien mit dem 1:1 alles andere als nach Wunsch lief. Der Teamchef kann aber auf seine Bestbesetzung vertrauen. 

Und muss harte Entscheidungen treffen. Sechs Offensivkräfte stehen zur Auswahl, nur vier können in der Startelf stehen. Aus dem Sextett Marko Arnautovic, Christoph Baumgartner, Konrad Laimer, Michael Gregoritsch, Marcel Sabitzer und Patrick Wimmer werden nur vier starten, zwei müssen dann zu Beginn auf der Bank Platz nehmen. Es könnte auch Inter-Legionär Arnautovic treffen. 

Arnautovic auf die Bank? 

"Ich weiß, wie er denkt, es haben Stürmer an sich, dass sie lieber von Beginn an spielen wollen. Bis jetzt hat er aber bei Inter noch nicht von Anfang an gespielt", deutete Rangnick im "ORF" an, dass der 34-Jährige in der Friends Arena zunächst auf der Bank Platz nehmen könnte. "Er ist ein wertvoller Spieler für uns", fügte der 65-Jährige aber sofort an. 

Die Entscheidung ist noch nicht getroffen, erst 75 Minuten vor dem Anpfiff muss Rangnick die Karten auf den Tisch legen. "Es gibt auch noch eine zweite Halbzeit und Wechsel. Ich bin froh, dass wir stark nachlegen können", so der Deutsche. 

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